Bukarest (ADZ) – Die Sozialdemokraten drängen auf die rasche Verabschiedung eines Pakets zur wirtschaftlichen Belebung sowie eines Solidaritätspakets. Beide seien zwingende Voraussetzung für die Fortsetzung der Regierungsarbeit und für die geplanten Verwaltungsreformen und nicht verhandelbar. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten spürten besonders vulnerable Gruppen die Folgen der jüngsten Steuermaßnahmen der Regierung deutlich. Parteichef Sorin Grindeanu erklärte, die Grenze des Zumutbaren bei der Haushaltssanierung sei erreicht. Das Land könne sich keine finanziellen Experimente mehr leisten, die Bevölkerung und Unternehmen direkt belasteten, sagte er.Das geplante Gesamtvolumen der Förder- und Hilfsmaßnahmen in den zwei von der PSD geforderten Paketen erreiche schätzungsweise 3,4 Milliarden Lei.
Das Wirtschaftspaket soll Arbeitsplätze sichern und Unternehmen stützen, während das Solidaritätspaket sich an Rentner und Familien mit geringem Einkommen, behinderte Menschen und an Mütter richtet. So sollen rund 2,8 Millionen Rentner nach Vorstellung der PSD eine finanzielle Unterstützung in zwei gleichen Tranchen im April und Dezember erhalten. Zudem fordert die Partei Hilfen für vulnerable Haushalte nach der Liberalisierung der Gaspreise.





