Bukarest (ADZ) – Nach dem Fund eines ungelenkten Raketenprojektils mit rund zwei Kilogramm Sprengstoff im Hof eines unbewohnten Hauses in Pardina im Kreis Tulcea prüfen die rumänischen Behörden weiter die Herkunft der Munition. Übergangsverteidigungsminister Radu Miruță erklärte, er wolle sich vor einem Bericht der zuständigen Stellen nicht festlegen. Denkbar sei, dass das Geschoss von einer Drohne transportiert worden oder von einem Kampfflugzeug jenseits der rumänischen Grenze abgefallen sei. Auch eine Verwechslung mit einer Hagelabwehrrakete stehe im Raum, da erste Bilder Ähnlichkeiten gezeigt hätten, sagte der Minister dem staatlichen Nachrichtensender TVR Info. Das Projektil war am Wochenende entdeckt und am Samstagabend von den Behörden gesichert worden. Wegen schlechter Wetterbedingungen konnte laut Miruță kein Hubschrauber eingesetzt werden. Das ungelenkte Geschoss konnte offenbar wegen seiner Größe und Geschwindigkeit nicht per Radar verfolgt werden.




