Bukarest (ADZ) – Die Regierung und große Ölkonzerne könnten vereinbaren, einen Preisnachlass von 0,5 Lei pro Liter Kraftstoff gemeinsam zu schultern. Staat und Unternehmen sollten dabei die Kosten je zur Hälfte tragen, wobei der staatliche Anteil aus Sondersteuern auf die Krisengewinne der Ölfirmen sowie aus höheren Mehrwertsteuereinnahmen infolge der zuletzt gestiegenen Preise finanziert werden könnte. Ein ähnliches Modell wurde auch 2022 umgesetzt, als die Tankstellenpreise aufgrund der russischen Vollinvasion in der Ukraine stark angezogen hatten.
Laut Finanzminister Alexandru Nazare (PNL) könnten die Verbrauchssteuern um fünf bis fünfzehn Prozent gesenkt werden.
Eine Herabsetzung der Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel gilt hingegen als weniger wahrscheinlich, da sie das Risiko eines Verfahrens auf EU-Ebene und von Strafzahlungen nach sich ziehen könnte. Mittlerweile sind die Literpreise für Diesel an vielen Tankstellen wieder unter die Schwelle von 10 Lei gefallen.





