Bukarest (ADZ) – Nach der Insolvenz der Damen-Werft in Mangalia hat Wirtschaftsminister Irineu Darău (USR) angekündigt, den Standort nicht aufgeben zu wollen. Die Regierung führe Gespräche mit allen Beteiligten, um die strategischen Interessen der rumänischen Schiffbauindustrie zu wahren. Die 70 Jahre alte Werft war in die Insolvenz gerutscht, nachdem die Gläubigerversammlung den vorgelegten Sanierungsplan abgelehnt hatte. In der Folge wird der laufende Betrieb schrittweise eingestellt. Parallel dazu sollen die Verfahren zur Abwicklung des Unternehmens eingeleitet werden. Vorrang habe derzeit die Lage der Beschäftigten. Die Auszahlung ausstehender Löhne laufe bereits, erklärte der Minister. Auch der Insolvenzverwalter sicherte zu, dass alle Gehälter nach geltendem Recht vollständig gezahlt werden. Die Gewerkschaft, die die rund 1000 Beschäftigten vertritt, will nun Proteste in Bukarest veranstalten. Einen Erfolg meldete immerhin die anderen Damen-Werft in Rumänien: In Galatz ist ein großer Drohnenträger für die portugiesische Marine vom Stapel gelaufen.





