USR-Chef Fritz gegen weitere Verschuldung

„Neuverschuldung ist unsere rote Linie“

Symbolbild: freeimages.com

Bukarest (ADZ) – USR-Chef Dominic Fritz hat sich vor dem Hintergrund der laufenden Koalitionsverhandlungen in puncto Haushalt 2026 dezidiert gegen eine Neuverschuldung ausgesprochen. Für seine Partei sei dies „die rote Linie“ – man sei strikt gegen weitere Schulden, „um gängige Ausgaben mit Geldmitteln zu begleichen, die wir de facto nicht haben“, sagte Fritz im Gespräch mit dem Nachrichtensender Antena 3. Auch spreche sich seine Partei gegen weitere, „die Mittelschicht visierende Steueranhebungen“ aus, so wie die PSD sie durch die Einführung der Progressivsteuer anstrebe – er selbst wäre für ein Moratorium, durch das sich alle politische Parteien verpflichten, weder im laufenden noch im kommenden Jahr Steuererhöhungen vorzunehmen, so der USR-Chef.

Deutliche Kritik übte Fritz sowohl am Tempo als auch am Ausmaß bzw. der Tiefe der bisherigen Reformen – er wolle zwar keine Bewertung der Koalitionspartner vornehmen, doch sei offenkundig, dass die PSD in den letzten Monaten diesbezüglich ein „sehr interessantes Spiel getrieben“ habe. Der Koalitionsregierung im Besonderen warf der USR-Chef eine miserable Kommunikation in puncto der zu Jahresbeginn angehobenen Kommunalsteuern vor.