Bukarest (ADZ) – Verkehrsminister Ciprian Șerban muss sich in diesen Tagen den Vorwurf gefallen lassen, seinen Lebenslauf geschönt zu haben, um eine Exmatrikulation zu vertuschen. In seinem Lebenslauf führt der PSD-Politiker nämlich an, zwischen 2008 und 2009 an der Jassyer Privatuniversität „Petre Andrei“ Politikwissenschaften studiert zu haben. Letztere stellte jedoch auf Anfrage der Onlinezeitung „Cotidianul“ klar, dass Șerban zwar ein Jahr lang ihre Studienkurse besuchte, danach allerdings zwangsexmatrikuliert worden ist. Auch sei er besagten Studienkursen nicht in dem von ihm angeführten Zeitraum nachgegangen, sondern viel früher, fügte die Uni hinzu. Etliche Jahre später entschloss sich Șerban sodann zu einem weiteren Studium, diesmal an der Bukarester Wirtschaftsakademie (ASE).
Von der Online-Zeitung „Cotidianul“ auf die Diskrepanzen in seinem Lebenslauf angesprochen, räumte der Verkehrsminister zwar ein, sein erstes Studium tatsächlich abgebrochen zu haben, wollte sich an eine Zwangsexmatrikulation indes nicht mehr erinnern können. Ob Studienabbruch oder Exmatrikulation – nach so langer Zeit entfalle ihm mittlerweile, „wie alles zu Ende gegangen“ sei, so Șerban.





