Bukarest (ADZ) – Die amtierende stellvertretende Premierministerin Oana Gheorghiu weist die Vorwürfe im Zusammenhang mit Kontakten zur deutschen Schwarz Group als „Einschüchterungskampagne“ zurück. Ihre Schritte seien transparent und legal gewesen, erklärte sie am Samstag, nachdem eine Gewerkschaft Bedenken über die transparente Handhabung eines Treffens mit Schwarz-Vertretern geäußert hatte. Gheorghiu veröffentlichte dazu eine Chronologie der Kontakte, die zuletzt für Kritik gesorgt hatten. Demnach habe im Regierungsgebäude eine offizielle Begegnung zwischen Vertretern der Schwarz-Gruppe und Akteuren im Digitalisierungsprozess stattgefunden. Die Veranstaltung sei im RUTI-Lobby-Register registriert und auch auf ihrer Facebook-Seite angekündigt worden. Sie selbst habe lediglich an der Eröffnung teilgenommen, danach hätten Fachgespräche stattgefunden. Ein späterer E-Mail-Austausch habe ausschließlich dazu gedient, Informationen über die Ergebnisse der Gespräche und mögliche Chancen für Rumänien einzuholen, erklärte die Vizepremierministerin weiter.





