Temeswar – Am Montag haben die Arbeiten zur Stadterneuerung im Bereich des Fabrikstädter Trajansplatzes/Piața Traian (früher: Kossuthplatz) begonnen. Damit startete die erste von insgesamt sechs Bauphasen, die jeweils auf vier Monate angelegt sind. Das Großprojekt soll innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung betrifft die erste Etappe vor allem den Trajansplatz, doch sollen in Kürze auch Arbeiten vor der Milleniumskirche, entlang der Achse Dacilor-Straße – Stefan-cel-Mare-Straße sowie im Bereich der Fabrikstädter Synagoge anlaufen. Insgesamt sollen in der Fabrikstadt knapp sechs Hektar öffentlicher Raum umgestaltet werden. Ziel des Projekts ist es, das historische Viertel städtebaulich aufzuwerten und den öffentlichen Raum neu zu ordnen. Von den Arbeiten wird ab kommender Woche auch der Straßenbahnverkehr betroffen sein. Die Temeswarer Verkehrsgesellschaft will in Kürze bekanntgeben, auf welchen Strecken die Linien 1, 2, 4, 5 und 6 während der Bauarbeiten verkehren werden.
Das Vorhaben hat ein Gesamtvolumen von rund 34 Millionen Euro. Ein Teil der Finanzierung, mehr als 14 Millionen Euro, stammt aus EU-Mitteln aus dem Regionalprogramm West 2021–2027. Nach einem zunächst aufgehobenen Vergabeverfahren und einer zweiten Ausschreibung, gegen die mehrere erfolglose Einsprüche eingelegt worden waren, unterzeichnete die Stadt im Februar 2025 den Bauvertrag mit der Arbeitsgemeinschaft PORR Construct und Electroechipament Industrial. Der Auftragswert beträgt rund 132,5 Millionen Lei. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Stadtverwaltung über die Straßen und Bereiche informiert, in denen der Auto- und Fußgängerverkehr während der Bauarbeiten gesperrt oder eingeschränkt wird.





