Reschitza – Insgesamt 242.232 Einwohner hatte das Banater Bergland – Landeskreis Karasch-Severin – am 1. Januar 2026, meldet das Nationale Institut für Statistik, INS, das sich seit EU-Beitritt Rumäniens nach den Funktionsregeln und der Methodologie von Eurostat richtet (weswegen u.a. Daten zur Bevölkerungsstatistik alle zwölf Monate veröffentlicht werden).
Im Banater Bergland sank die Einwohnerzahl zwischen den beiden letzten Jahresanfangstagen von 243.685 auf 242.232 Bewohner, praktisch um 0,6 Prozent. Den stärksten Rückgang gab es in den Reihen der weiblichen Bevölkerung – traditionell bildet diese die Bevölkerungsmehrheit im Banater Bergland. Während die Zahl der Personen weiblichen Geschlechts am 1. Januar 2026 im Banater Bergland um 1263 zurückgegangen war, lebten zum selben Zeitpunkt um 190 Personen männlichen Geschlechts weniger im Banater Bergland als zu Beginn 2025.
Hingegen fand im vergangenen Jahr eine leichte Verlagerung der Bevölkerung von der Stadt aufs Land statt. 3972 Personen (1762 Männer und 2210 Frauen verlegten ihren Hauptsitz von den Städten aufs Land, wobei aber die Landbevölkerung um nur 2519 Personen (1572 Männer und 947 Frauen) zulegte. Verschiebungen gab es auch im Rahmen der Alterspyramide: Im Banater Bergland leben heute noch 31.948 junge Leute der Altersgruppe 1 bis 14 Jahre (Rückgang: 1244 junge Menschen); Zurückgegangen ist auch die Zahl der faktisch Arbeitsfähigen („Erwachsenen“) zwischen 15 und 64 Jahren, um 1025 Personen auf 151.098; Gestiegen ist hingegen die Zahl der faktischen Rentner, um 816 Seelen auf eine Gesamtzahl von 59.186 Personen.
Gut ersichtlich ist aus den Daten des Statistikinstituts, dass der Prozess der Überalterung der Bevölkerung kontinuierlich fortschreitet. Im Banater Bergland entfallen bereits auf 100 junge Leute (bis zu 15 Jahren) 185,3 Senioren (der Alterskategorie über 65 Jahre). Anfang 2025 war das Verhältnis noch 100 zu 175,9. Damit ist der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen von 24 Prozent auf 24,4 Prozent angestiegen. Parallel sank der Anteil der bis 15-Jährigen von 13,6 auf 13,2 Prozent. Es stagniert hingegen die Bevölkerungsschicht der „faktisch Arbeitsfähigen“ (15 bis 65 Jahre) bei 62,4 Prozent des Gesamtanteils der Bevölkerung.
Damit lag der verhältnismäßige Anteil der „abhängigen Bevölkerung“ (der Begriff meint die Zahl der bis 15- und über 65-Jährigen) gegenüber der „aktiven Bevölkerung“) bei 60,3 zu 100, der verhältnismäßige Anteil allein der erwachsenen abhängigen Bevölkerung zur aktiven lag bei 39,2 zu 100, der minderjährigen abhängigen Bevölkerung bei 21,1 zu 100, besagen die Daten des Statistikinstituts.
Auf Landesebene hatte Rumänien am 1. Januar 2026 eine Einwohnerzahl von 19.043.151 Einwohnern – das entspricht 24.425 Personen weniger als am 1. Januar 2025. INS gibt als Hauptgrund des stetigen Bevölkerungsrückgangs die weiterhin rückläufige Zahl der Geburten an (die Differenz zwischen Lebendgeburten und Verstorbenen lag 2025 bei minus 100.900 Seelen). Gleichzeitig gibt INS an, dass „das Saldo der internationalen Migration“ bei plus 71.300 lag – also die Differenz zwischen Lebendgeburten und Ableben – die „natürlichen Bevölkerungsverluste“ – nicht decken konnte. Weiter geht auch die Überalterung der Bevölkerung: 2026 stehen rumänienweit 131,3 Senioren nur noch 100 Personen im Alter zwischen einem Tag und 15 Jahren gegenüber. Trotzdem habe sich, laut INS, im vergangenen Jahr auf Landesebene das „Verhältnis der demografischen Abhängigkeit“ „leicht verbessert“: 55,6 Personen der Altersgruppen „0-15“ und „über 65“ (zusammengenommen) stehen 100 „erwachsenen Personen“ gegenüber.




