Temeswar – Der Vorsitzende des Temescher Kreisrats, Alfred Simonis, hat einen neuen Vorschlag für die Bürgermeister im Kreis Temesch/Timiș: Gemeinden, die Glücksspielangebote wie Spielautomaten und andere Glücksspiele schließen, sollen finanzielle Mittel für Investitionen in Schulen erhalten.
Die Gelder sollen aus dem Haushalt des Kreises Temesch bereitgestellt werden. Ziel der Initiative ist es, lokale Verwaltungen dazu zu bewegen, Spielhallen abzuschaffen und stattdessen die Bildungsinfrastruktur zu stärken.
„Rathäuser, die Spielsäle – die sogenannten ‚Păcănele‘ – schließen, werden finanzielle Unterstützung für Schulen bekommen. Nach dem Gesetz, wodurch Glücksspiele bereits aus Ortschaften mit weniger als 15.000 Einwohnern verbannt wurden, ist nun der Moment gekommen, dass auch andere Gemeinden und Städte diesen Schritt gehen“, erklärte Kreisratspräsident Alfred Simonis.
Um die Bürgermeister zu entsprechenden Entscheidungen zu ermutigen, arbeitet der Kreisrat an einem Anreizsystem. Vorgesehen ist ein klarer Mechanismus: Kommunen, die innerhalb von 30 Tagen einen Gemeinderatsbeschluss zur Schließung von Glücksspielstätten verabschieden, können finanzielle Fördermittel für Bildungsinvestitionen erhalten.
Im westrumänischen Kreis Temesch gibt es nur noch wenige Städte und Gemeinden mit mehr als 15.000 Einwohnern, in denen Glücksspielangebote weiterhin erlaubt sind. Mit der neuen Maßnahme sollen auch diese Orte zum Umdenken bewogen werden.




