Für das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen und für den Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ war es ein Bedürfnis, während der Adventsreise am 13. Dezember nach Szeged in Ungarn auch der Opfer der Russlanddeportation und der Gefallenen der beiden Weltkriege zu gedenken.
In der unmittelbaren Nähe des Szegeder Domes hat der DFBB-Vorsitzende aus Reschitza einen Kranz für die Opfer der Russlanddeportation (Málenkij Robot, wie diese Deportation im Nachbarland bezeichnet wird) niedergelegt. Das geschah in der Anwesenheit des Generalkonsuls Rumäniens in Szeged, Florin Trandafir Vasiloni, seitens der Gastgeber war Dr. Gábor Bárkánnyi, Vorsitzender des Vereins der Ungarndeutschen im Bezirk Csongrád – Szeged, anwesend.
Anschließend ging man zum Denkmal für die Opfer der beiden Weltkriege im Zentralfriedhof Szeged. Auch hier legte man einen Kranz nieder, genauso wie beim Denkmal, das daran erinnert, dass auch deutsche Soldaten hier ihre ewige Ruhe fanden. Und nicht zuletzt legte man einen Kranz nieder beim Denkmal der rumänischen Soldaten, die hier am Zentralfriedhof begraben sind. An dieser Stelle sprach Generalkonsul Florin Trandafir Vasiloni seine anerkennenden Worte für diese Geste aus.
Beim zentralen Denkmal sang der „Franz Stürmer“-Chor das in Rumänien bekannte Russlanddeportiertenlied „Tief in Russland, in Stalino“ sowie die „Resicza“-Vokal- und Instrumentalgruppe unter der Koordination von Iuliu Fazakas das „Alte-Kameraden“-Lied.





