Deutlicher Personalabbau im Kreis Sathmar

Sathmar – Im Kreis Sathmar/Satu Mare wird die Zahl der Stellen in der öffentlichen Verwaltung im Jahr 2026 deutlich reduziert. Grundlage dafür ist die Verordnung Nr. 7/2026, die Maßnahmen zur Stärkung der Finanzkraft der Gebietskörperschaften vorsieht. Innerhalb der gesetzlich festgelegten Frist hat der Präfekt des Kreises Sathmar, Tamás Altfatter, die neuen Vorgaben zur maximalen Stellenanzahl übermittelt.

Insgesamt sinkt die Zahl der genehmigten Stellen auf Ebene des Kreisrats sowie der Bürgermeisterämter von 3672 im Jahr 2025 auf 2720 im Jahr 2026. Das entspricht einem Abbau von 952 Stellen beziehungsweise rund 26 Prozent.

Die Kürzungen fallen je nach Verwaltungsebene unterschiedlich aus. Beim Kreisrat Sathmar wird die Zahl der Stellen um 27 Prozent reduziert – von 436 im Jahr 2025 auf 317 im Jahr 2026. Betroffen sind unter anderem der Fachstab des Präsidenten, die Generaldirektion für Personenstandswesen sowie projektbezogene Stellen, die aus externen, nicht rückzahlbaren Mitteln finanziert werden.

Auch auf Ebene der Städte Sathmar und Großkarol/Carei ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen: Hier sinkt die Stellenzahl insgesamt um 30 Prozent, von 946 auf 656. In den Kleinstädten Negrești-Oaș, Trestenburg/Tășnad, Erdeed/Ardud und Livada wird die Zahl der Stellen um 24,4 Prozent reduziert – von 397 auf 300.

Besonders stark wirkt sich die Maßnahme in den Gemeinden aus. In den insgesamt 59 Gemeinden des Kreises wird die Zahl der genehmigten Stellen von 1893 im Jahr 2025 auf 1389 im Jahr 2026 gesenkt, was einem Rückgang von 26,6 Prozent entspricht.

Präfekt Tamás Altfatter bezeichnete die Anpassung als notwendigen Schritt zur Effizienzsteigerung in der lokalen Verwaltung. Ziel sei es, den Verwaltungsapparat zu optimieren und besser an die demografischen sowie administrativen Gegebenheiten anzupassen. Gleichzeitig solle durch die Reduzierung der Personalkosten Spielraum für Investitionen geschaffen werden, insbesondere in Infrastrukturprojekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensstandards.

Die Präfektur kündigte an, die Umsetzung der Maßnahmen genau zu überwachen. Dabei solle sichergestellt werden, dass der Umstrukturierungsprozess transparent, ausgewogen und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben erfolgt.