Dritter Spaghettibrücken-Wettbewerb in Rekasch

Fünftklässler der Lenau-Schule erhalten dritten Ästhetik-Preis

Die diesjährigen „Espaquecit@s“ gemeinsam mit ihrer Spanischlehrerin Letiția-Casandra Pănuș sicherten sich den dritten Preis in der Ästhetik-Kategorie des Regionalwettbewerbs „Spaghettibrücken“ in Rekasch. Foto: Alinda Neagu

Temeswar – Zum Schauplatz der dritten Auflage des Regionalwettbewerbs „Spaghettibrücken“ wurde das Kulturhaus „Ion Cojar“ in Rekasch/Recaș, im Kreis Temesch, am vergangenen Donnerstag, dem 23. April. Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Kreis Temesch/Timiș stellten dabei ihr Können in den Kategorien „Ästhetik“ und „mechanische Belastbarkeit“ unter Beweis und brachten beeindruckende Konstruktionen aus Spaghetti mit nach Rekasch.

Im Gymnasialbereich gewann in der Kategorie „Ästhetik“ das Theoretische Lyzeum von Neupetsch/Peciu Nou, gefolgt von der Gymnasialschule Nr. 19 „Avram Iancu“ von Temeswar/Timișoara. Den dritten Platz in dieser Kategorie belegte das deutsche „Nikolaus Lenau“-Lyzeum. In der Disziplin „Belastbarkeit“ setzte sich das Theoretische Lyzeum von Rekasch durch. Im Lyzealbereich gingen die ersten Plätze an das Hatzfelder Lyzeum (Ästhetik) sowie erneut an das Rekascher Lyzeum (Belastbarkeit).

Besonders hervorzuheben ist die Leistung der drei teilnehmenden Schüler des Nikolaus-Lenau-Lyzeums, Carolina Andreea Stănică, Damian Mihail Neagu und Bastian Csorba: Mit großer Präzision, Geduld und einem ausgeprägten Sinn für Design sicherten sie sich den dritten Platz in der Kategorie „Ästhetik“. Nach Rekasch begleitete sie ihre Spanischlehrerin, Letiția-Casandra Pănuș, die die Schüler der Klasse 5 D in den Wettbewerb eingeschrieben und das Projekt koordiniert hatte. Die Brücke hatte das „Espaquecit@s“-Team im Rahmen mehrerer Treffen, die unter anderem auch am Sitz des Deutschen Forums in Temeswar stattfanden, gebaut. Die Konstruktion der kleinsten Teilnehmer überzeugte die Jury nicht nur technisch, sondern vor allem durch Kreativität.

Der Wettbewerb, der vom Rekascher Lyzeum in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt und dem Hauptvertreiber von „Barilla“ in Rumänien, Romco SRL, veranstaltet wird, wurde für die teilnehmenden Schüler zu einer wertvollen Erfahrung jenseits des Klassenzimmers – geprägt von Zusammenarbeit, Konzentration und dem bewussten Verzicht auf digitale Ablenkung zugunsten gemeinsamer Zielarbeit.