Temeswar – Die Schüler der Allgemeinschule Nr. 7 „Sfânta Maria“ im Stadtteil um die Lippaer Straße/Calea Lipovei von Temeswar/Timișoara sind einen wichtigen Schritt näher daran, künftig in einem Ein-Schicht-System zu lernen. Ihre Schule wird ausgebaut und dabei mehr Raum für den Unterricht bieten. Der Ausbau der Schule wird durch europäische Fördermittel finanziert.
Das Projekt der Temeswarer Stadtverwaltung erhält nicht rückzahlbare EU-Mittel, nachdem Bürgermeister Dominic Fritz den Finanzierungsvertrag mit der ADR Vest unterzeichnet hat. Der Gesamtwert des Projekts übersteigt 34 Millionen Lei (einschließlich Mehrwertsteuer), wovon über 10 Millionen Lei aus dem lokalen Haushalt stammen; der Rest wird durch europäische Finanzierung gedeckt. „Es ist bereits die zweite Schule in den letzten zwei Monaten, für die wir europäische Mittel gewinnen konnten. Das sind Investitionen, die die Lernbedingungen der Kinder verbessern und diese Schulen ins 21. Jahrhundert bringen“, so Bürgermeister Dominic Fritz.
Der neue Gebäudetrakt wird 20 neue Klassenzimmer, einen mehrstöckigen Multifunktionssaal für Veranstaltungen und Sport, einen Aufzug für Menschen mit Behinderungen sowie Photovoltaik- und Solaranlagen, um die Betriebskosten zu senken, umfassen.
Über die Erweiterung der Schule im Lipovei-Stadtteil wird bereits seit 2022 gesprochen. Damals sah das Projekt drei Stockwerke und 17 Klassenräume vor. Im vergangenen Herbst wurde die überarbeitete Planung vom Gemeinderat genehmigt, und im Januar dieses Jahres wurde schließlich der Antrag auf europäische Finanzierung eingereicht. Mit der Umsetzung des Projekts soll die Infrastruktur der Schule modernisiert und die Unterrichtsqualität für eine große Zahl von Schülern nachhaltig verbessert werden.





