Finanzierung der Generalsanierung Neustadt

Reschitza – Das Rathaus Reschitza hat vergangene Woche mit der Regional-Entwicklungsagentur West einen Finanzierungsvertrag über 10,6 Millionen Euro unterzeichnet. Mit Unterstützung dieser EU-Förderung soll die Reschitzaer Neustadt, ausgehend vom Mikrorayon IV, saniert und modernisiert werden.

Diese Finanzierung ergänzt eine kurz vorher genehmigte Förderung desselben Vorhabens in den anderen drei Mikrorayons der Neustadt sowie entlang der Ausfahrtstraße Richtung E60/DN6 Temeswar-Bukarest und nach Karansebesch.
Beide Projekte sehen Investitionen in die Schaffung attraktiverer Freizeit- und Begegnungsräume im Freien für die Bewohner der Neustadt vor. Im Spezialfall des Mikrora-yons IV zwischen Republicii-Boulevard, Muncii-Boulevard, der Aleea }arcului und der Făgărașului-Straße. Die Gewichtung der Neuerungen fällt auf den vermehrten Bau und die Sanierung vorhandener Fußgängeralleen und Fahrradwege, die Sanierung des Parkplatzangebots für die Anwohner und die Modernisierung und Einstellung auf höhere Umweltfreundlichkeit der öffentlichen Beleuchtung, inklusive architektonische Beleuchtung. Zur Erhöhung der Sicherheit im Neustadtviertel werden Video-Kameras installiert (was nicht zur durchgehenden Freude aller Bewohner geschieht).

Ziel der Neustadterneuerung soll es sein, die Bewohner anzuregen, mehr Zeit im öffentlichen Raum zu verbringen, an der frischen Luft zu verbringen, aber auch, gemeinsam mobil zu sein, doch auch zwei sogenannte „shared spaces“ werden angelegt. Als Attraktionen sollen bemalbare Bürgersteige angelegt und 400 Bäume gepflanzt werden.
Überhaupt wird auf „mehr Grün in Wohnnähe“ abgezielt. Die Grünflächen des Mikrorayons IV sollen um 16 Prozent auf 25,55 Hektar vergrößert werden. Als Neuigkeit sollen 22 „mobil zusammensetzbare Pavillions“ gebaut werden, als Ausstellungsräume, Spielplätze bei Schlechtwetter, Ruheinseln, Räume zur Freizeitgestaltung usw.

Von den Gesamtkosten des Modernisierungsprojekts Mikrorayon IV sind 10,4 Millionen Euro nicht rückzahlpflichtig, 200.000 Euro muss die Stadt aufbringen, als Ko-Finanzierung. Die Umsetzungzeit beträgt 26 Monate. Für das andere Projekt der restlichen Mikrora-yons, des Tricolorului-Parks und der Ausfahrt nach Karansebesch sind 11,12 Millionben Euro bereitgestellt. Ebenfalls EU-Mittel.