Temeswar – Das Kulturhaus der Stadt Temeswar/Timișoara lädt bis zum 28. April zum Frühjahrsprogramm des „EDUPOL Marathons“ ein. Das EDUPOL-Programm setzt auf die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen, Kultureinrichtungen, NGOs und Religionsgemeinschaften, um kulturelle Bildung direkt in den Alltag der Jugendlichen zu integrieren. Mit einer Mischung aus Theater, Live-Musik und interaktiven Momenten richtet sich das Projekt gezielt an ein junges Publikum, um den Zugang zu Kultur zu fördern und eine engagierte, gebildete Gemeinschaft aufzubauen.
Der Überblick auf die Programm-Highlights ist folgender: „Copacul care cântă“ (Deutsch: „Der singende Baum“) – für Kinder von 9 bis 14 Jahren – in verschiedenen Schulen (u.a. im „Vlad Țepeș“-Lyzeum, in der British International School und im „Ion Vidu“-Lyzeum). Inspiriert von der Novelle des französischen Schriftstellers Bernard Clavel, erzählt das Stück eine bewegende Geschichte über den Respekt vor der Natur. Es zeigt, wie ein vertrockneter Baum in Form einer Violine zu neuem Leben erwacht und zu singen beginnt. Regie: Mirela Puia; Musik: Quartett „Cantabile“.
J.S. Bachs „Cantata cafelei“ („Kaffeekantate“) für Schüler ab 15 Jahren steht weiter im Angebot. Unter dem Originaltitel „Schweigt stille, plaudert nicht“ präsentiert das Ensemble Bachs humorvolles Meisterwerk. Die Miniatur-Oper parodiert auf amüsante Weise die Kaffeesucht, das Aufbegehren der Jugend und zwischenmenschliche Beziehungen im Leipzig des 18. Jahrhunderts. Termine: Donnerstag, 2. April ( „Ion Vidu“-Lyzeum) und Freitag, 3. April (auf dem Sankt-Georgs-Platz).
„Patricia și distractorii“ (Deutsch: „Patricia und die Ablenker“) ist eine Inszenierung für Kinder von 7 bis 12 Jahren. Dieses interaktive Lehrstück für Grundschüler vermittelt spielerisch wichtige Werte wie Pünktlichkeit, Ruhe und den Respekt vor künstlerischen Darbietungen. Dieses wird am Dienstag, 28. April, um 12 Uhr im „Lira“-Saal, dargeboten. Diese Vorstellung ist speziell für Kinder mit besonderen Bedürfnissen des Technologischen Lyzeums „Gheorghe Atanasiu“ adaptiert.




