Temeswar – An diesem Sonntag, dem 26. April, dem sogenannten Sonntag des Guten Hirten, wird in den Kirchen der römisch-katholischen Diözese Temeswar erneut die traditionelle Kollekte für geistliche Berufungen durchgeführt. Der vierte Sonntag der Osterzeit gilt zugleich als Berufungssonntag und rückt die Bedeutung des priesterlichen und ordensgemeinschaftlichen Lebens in den Mittelpunkt.
In der Pfarrei Temeswar III Elisabethstadt besteht seit nunmehr 15 Jahren auch ein Gebetsnetzwerk, das auf Initiative der Salvatorianerinnen gegründet wurde. Ziel dieser Gemeinschaft ist es, durch regelmäßiges Gebet geistliche Berufungen zu fördern. Die Mitglieder treffen sich monatlich, um gemeinsam für Priester- und Ordensberufungen zu beten, und kommen einmal im Jahr zu einem größeren gemeinsamen Treffen zusammen. Das diesjährige Jahrestreffen findet an diesem Sonntag im Salvatorianerkloster in Elisabethstadt statt. Es steht unter dem Thema „Der heilige Josef – Vorbild des Gehorsams, des Vertrauens und entschlossenen Handelns“. Als Referent wurde Domherr Nikola Lauš, Direktor der bischöflichen Kanzlei, eingeladen.
Das Programm beginnt um 14.30 Uhr und mündet in eine feierliche Heilige Messe um 18 Uhr in der Herz-Jesu-Pfarrkirche am B²lcescu/Lahovary-Platz. Die Veranstaltung versteht sich als geistlicher Impuls für alle Gläubigen und als Zeichen der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Kirche.




