Großwardein investiert weiter in Wasser- und Abwassernetze

Großwardein - Die Wassergesellschaft Großwardein/Oradea treibt den Ausbau und die Modernisierung ihrer Infrastruktur weiter voran. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde im Jahr 2025 insbesondere in die Erweiterung und Sanierung der Wasser- und Abwassernetze in mehreren Stadtteilen investiert. Mit Gesamteinnahmen von rund 188,75 Millionen Lei und Ausgaben von etwa 149 Millionen Lei zieht die Gesellschaft eine positive Bilanz.

Die Unternehmensleitung, angeführt von Generaldirektor Lucian Chindlea, sieht eine stetige Entwicklung“ in nahezu allen Bereichen. Neben dem Ausbau der Infrastruktur wurden auch wichtige Großprojekte umgesetzt, die langfristig die Versorgungssicherheit erhöhen sollen.

Ein zentrales Thema bleibt die Qualität: Trotz wachsender Netze konnte das hohe Niveau der Wasserversorgung gehalten werden. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen daran, effizienter zu werden. Durch die Optimierung des Energieverbrauchs und den Ausbau eigener Energieproduktion konnten Betriebskosten gesenkt und Ressourcen geschont werden.

Auch im Kundenservice zeigen sich Fortschritte. Die Einführung eines Callcenters hat sich laut Unternehmen deutlich bemerkbar gemacht: Mehr als 8500 Anliegen wurden bearbeitet, während die Zahl der Beschwerden um knapp ein Drittel zurückging. Zudem konnten Störungen schneller direkt vor Ort behoben werden.

Finanziell befindet sich das Unternehmen weiterhin auf Wachstumskurs. Zwischen 2023 und 2025 stieg der Umsatz kontinuierlich. Investitionen wurden sowohl aus eigenen Mitteln als auch durch europäische Fördergelder finanziert, insbesondere im Rahmen regionaler Infrastrukturprojekte.

Für das Jahr 2026 sind bereits neue Vorhaben geplant. Dazu zählen größere Projekte zur Erweiterung der Kanalisation, unter anderem im Bereich der Plantelor-Straße sowie entlang wichtiger Verkehrsachsen wie dem Boulevard Ștefan cel Mare. Auch die Modernisierung bestehender Leitungen steht auf der Agenda.

Darüber hinaus will die Wassergesellschaft ihre Dienstleistungen digitalisieren. Geplant ist eine Online-Plattform für Genehmigungen und Vertragsabschlüsse, ergänzt durch SMS-Benachrichtigungen bei Störungen. Ein neues System zur Messung der Kundenzufriedenheit soll zusätzlich helfen, den Service weiter zu verbessern.