Johanna Kézdi neue Präsidentin der Jugend Europäischer Volksgruppen

Hermannstadt - Johanna Kézdi wurde während der Delegiertenversammlung der Jugend Europäischer Volksgruppen (YEN/JEV), welche in Montroulez (Frankreich) stattfand, zur neuen Präsidentin gewählt. Auf lokaler Ebene ist die 21-jährige Heltauerin als hauptamtliche Jugendreferentin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen bekannt.

Die Jugend Europäischer Volksgruppen ist das größte Netzwerk von Jugendorganisationen der autochthonen und nationalen Minderheiten in Europa. Die JEV vertritt die Interessen von jungen Angehörigen nationaler, ethnischer und sprachlicher Minderheiten. Momentan sind in der JEV 41 Mitgliedsorganisationen aus 18 Ländern vertreten. Die JEV wird von jungen Menschen für junge Menschen geleitet und versteht sich als selbstbestimmte und selbstorganisierte Jugendorganisation, deren Tätigkeit von Jugendlichen durchgeführt und bestimmt wird. Die Präsidentin der JEV leitet, verwaltet und baut das internationale Netzwerk aus.

Johanna Kézdi ist in der JEV keine Unbekannte. Zuletzt war sie bereits als Kommissarin für Kommunikation im Vorstand tätig. Sie folgt auf Louis Albert-Becker.

„Ich fühle mich geehrt, zur Präsidentin gewählt worden zu sein, und freue mich darauf, gemeinsam mit den neuen und bisherigen Präsidiumsmitgliedern ein starkes Team aufzubauen und die Ziele der JEV in konkrete Taten umzusetzen“, so Johanna Kézdi im Anschluss an die Wahl. „Meine Vision für die nächsten zwei Jahre ist einfach: Lasst uns wieder enger zusammenrücken. Wir müssen die Brücke zwischen dem Präsidium, unseren Mitgliedsorganisationen und unseren Partnern weiter stärken.“

Neben der Präsidentin wurden weitere Vorstandspositionen neu besetzt, unter anderem in den Bereichen Kommunikation sowie Minderheitenrechte und Politik.