Knochen-Transplantation in Temeswar wieder aufgenommen

Temeswar – Die chirurgischen Eingriffe im Rahmen des Nationalen Programms für Knochen-Transplantation im Kreiskrankenhaus Temeswar/Timișoara wurden wieder aufgenommen. Mitte vergangener Woche fand in der Klinik II für Orthopädie und Traumatologie eine komplexe Operation statt, die das Leben einer Patientin mit großen Mobilitätsproblemen nach einem Eingriff verändert hat.

„Der chirurgische Eingriff bestand in der chirurgischen Behandlung einer wiederholten Fraktur des proximalen Humerus, verbunden mit einem signifikanten Knochendefekt und einer Beschädigung des bei der ersten Operation verwendeten Fixierungsmaterials. Die Komplexität des Falls erforderte eine fortschrittliche therapeutische Lösung, um der Patientin die besten Chancen auf eine Genesung zu bieten. So wurde eine biologische Augmentation mit einem strukturellen Peroneus-Allotransplantat durchgeführt, gefolgt von einer internen Fixierung mittels Double-Plating-Technik. Das Knochentransplantat wurde von der Knochenbank des Colentina-Krankenhauses bereitgestellt“, teilten Vertreter des Temescher Kreiskrankenhauses mit.

Der chirurgische Eingriff wurde von einem multidisziplinären Team unter der Leitung von Prof. Dr. Cosmin Faur zusammen mit Dr. Dragoș Troțea, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie und Dr. Zoran Săndici, Facharzt für Intensivmedizin, durchgeführt. Zum beteiligten medizinischen Team gehörten auch Dr. Boban Dimitrovici, Assistenzarzt für Orthopädie und Traumatologie, Raluca Kalapis, Verantwortliche für das Nationale Knochen-Sehnen-Transplantationsprogramm, Oberschwester BO III, Dr. Vlad Marian Dolana, Assistenzarzt Intensivmedizin, Gabriela Hriș – Instrumentenschwester, Daniela Jianu– Instrumentenschwester, Iolanda Stănescu– Intensivkrankenschwester, Krankenschwester Corina Barbulescu, Krankenträger Alexandru Galea.

„Die Leitung und das medizinische Team des Krankenhauses bedanken sich herzlich bei der Familie des Spenders, deren selbstlose Geste diese Operation und die Wahl der optimalen Behandlungsmethode für die Patientin unserer Klinik ermöglicht hat“, so die Vertreter des Kreiskrankenhauses Temeswar.