Temeswar – Im Herzen der Temeswarer Altstadt wurde am Donnerstag, dem 2. April, ein neuer automatischer externer Defibrillator (AED) in Betrieb genommen. Das lebensrettende Gerät befindet sich an der Außenfassade des Restaurants „D’Arc“ am Domplatz (Piața Unirii Nr. 5) und ist ab sofort rund um die Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die Initiative ist Teil des Projekts „DefibSave“, das von der Organisation MENSAVE ins Leben gerufen wurde. MENSAVE, ein in Temeswar gegründetes Unternehmen und mittlerweile landesweit größter Anbieter von Erste-Hilfe-Kursen, arbeitet bei diesem Projekt mit lokalen Partnern wie der Fanvereinigung „Druckeria“, dem Restaurant „D’Arc“, der Serbisch-Orthodoxen Diözese sowie der Kreisdirektion für Kultur zusammen.
Der Defibrillator ist so konzipiert, dass er im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern eingesetzt werden kann. Da bei einem Notfall jede Sekunde zählt, soll die Platzierung an diesem stark frequentierten Ort die Überlebenschancen von Betroffenen massiv erhöhen, bis der Rettungsdienst eintrifft.
An der offiziellen Einweihung am Donnerstag nahmen unter anderem Dr. Alexandru Cârstea (Oberarzt für Notfallmedizin am Kinderkrankenhaus „Louis Țurcanu“) und Vertreter der Partnerorganisationen teil. Im Anschluss an die Installation bot MENSAVE eine kostenlose öffentliche Schulung an, bei der Passanten und Anwohner lernten, wie das Gerät im Ernstfall sicher bedient wird.
Das Projekt „DefibSave“ verfolgt das Ziel, das Netz an öffentlich zugänglichen Defibrillatoren in ganz Rumänien auszuweiten und die Bevölkerung für das Thema Erste Hilfe zu sensibilisieren.
In Temeswar gibt es derzeit ein stetig wachsendes Netz von automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs), die sowohl von den lokalen Behörden als auch durch private Initiativen installiert wurden. Rund 16 Geräte sind derzeit strategisch in öffentlichen Räumen und Institutionen installiert, darunter hat das Temeswarer Bürgermeisteramt mehrere Defibrillatoren angeschafft und in stark frequentierten Fußgängerzonen angebracht (an dem Gebäude des Rathauses, auf dem C.D. Loga-Boulevard 1 oder am „Constantin Jude“-Saal). Durch die private Initiative von MENSAVE über das DefibSave-Projekt wurden permanent zugängliche Geräte an wichtigen Standorten installiert, darunter am Opernplatz, an der Fassade des Llyod-Palais oder an der orthodoxen Metropolitankathedrale. Die interaktive Karte der Geräte ist auf den Plattformen „Salvează o viață“ oder auf der von der SMURD-Stiftung verwalteten nationalen Karte einzusehen.





