Sathmar – Die Vorbereitungen sind abgeschlossen: Am 1. Januar fanden die administrativen und technischen Abnahmen für die Dakar-Rallye 2026 statt. Mit dabei war auch Emanuel „Mani“ Gyenes aus Sathmar/Satu Mare, der damit grünes Licht für seinen Start bei der legendären Wüstenrallye erhielt. Der Startschuss fiel am 3. Januar.
Die als härteste Rallye der Welt geltende Dakar wird in diesem Jahr vom 3. bis 17. Januar in Saudi-Arabien ausgetragen. Bei ihrer 48. Auflage erwartet die Teilnehmer eine Strecke von insgesamt 7906 Kilometern, davon 4748 Kilometer auf Zeit gefahrene Wertungsprüfungen. Auf dem Programm stehen 13 Etappen sowie ein einziger Ruhetag am 10. Januar in Riad. Start und Ziel der Rallye befinden sich in Yanbu.
Für Mani Gyenes ist es bereits die 16. Teilnahme an der Dakar. Auch 2026 tritt er in der besonders anspruchsvollen Kategorie „Original by Motul“ an, in der die Motorradfahrer sämtliche Etappen ohne technische Unterstützung eines Serviceteams bewältigen müssen. Gyenes geht als Titelverteidiger ins Rennen – mit dem klaren Ziel, seinen Erfolg zu wiederholen.
Dafür setzt der Routinier in diesem Jahr auf eine neue KTM 450 Rally Replica. Technisch entspricht sie dem Vorjahresmodell, doch das Motorrad, mit dem Gyenes 2025 triumphierte, wird nicht mehr eingesetzt: Die Țiriac-Stiftung, die ihn unterstützt, hat die Maschine aufgrund der besonderen Saison in ihre Sammlung aufgenommen und ihm stattdessen ein neues, baugleiches Motorrad zur Verfügung gestellt.
Die diesjährige Dakar verspricht erneut extreme Herausforderungen. Dabei entscheidet nicht allein die Geschwindigkeit über den Erfolg: Konstanz, Ausdauer, strategisches Geschick und fehlerfreies Fahren sind ebenso entscheidend. Mit dem Start am Samstag begann für die Teilnehmer eine mehr als zweiwöchige physische und mentale Ausnahmesituation.





