Hermannstadt – Einheimischen und gelegentlich auswärtigen Autofahrern, die sich seit längeren Jahren schon in Hermannstadt/Sibiu und dem engen Geflecht seiner Einbahnstraßen und alten Kopfsteinpflaster-Gassen auskennen, bereitet es je nach augenblicklicher Situation verstärkte Schwierigkeiten, dass auf Rathaus-Betreiben die Parkmöglichkeiten in der Stadtmitte zwar nicht quantitativ stark eingeschränkt, jedoch immer flächendeckender kostenpflichtig angepasst werden. Es gibt berüchtigte Stoßzeiten, wie zum Beispiel die Wochenenden ab Mitte November und damit der Öffnung des Weihnachtsmarkts auf dem Großen Ring/Piața Mare, der die urbanen Gästezahlen sprungartig in die Höhe schnellen und das Parkplatz-Auftreiben besonders zur Abendzeit einer Geduldsprobe gleichkommen lässt. Weswegen der ein oder andere City-Breaker am Steuer zur Antwort auf Parkplatz-Vollauslastung auch schon mal das Risiko eingeht, ein Parkverbot zu missachten, und der polizeilich bestellte Abschleppwagen stets nicht lange auf sich warten lässt. Für eine erhöhte Straßenverkehrs-Frequenz ist Hermannstadts Kern genauso wenig empfehlenswert wie die Zentren anderer beliebter Städte Siebenbürgens auch. Und im Rathaus Hermannstadt wurde kürzlich der Entschluss gefasst, weitere 83 Straßen von der bislang gebührenfreien Parkerlaubnis auszunehmen, nachdem die entsprechenden Modalitäten für alle Fahrbahnen in ultrazentraler Lage ausgeschöpft worden waren – bis auf die Neustift-Zeile/Str. Movilei und den hier abgebildeten Hundsrücken/Str. Centumvirilor, wo noch zu Anfang des Jahres kostenlos geparkt werden konnte. Weil aber beide Verkehrswege sich für PKWs als sehr eng erweisen, fiel einmal der Entscheid durch das Rathaus, die Parkmöglichkeiten gänzlich zu streichen und überall dort, wo ab sofort Verbot gilt, die Fahrbahn mit weißer Farbe im schrägen Muster zu kennzeichnen. Zum Vorteil von ohnehin nicht halten wollenden Autofahrern und von Fußgängern. Referenz sind örtlich nicht mehr die irrelevant gewordenen Halteverbots-Schilder, sondern einfach die neuen Markierungen zur Sperre auf dem alten Kopfsteinpflaster selbst. In naher bis mittlerer Zukunft werden alle gebührenpflichtigen Parkplätze stadtweit in blauer Farbe markiert.





