Temeswar – „Design Signals“, das Programm für Designforschung und experimentelle Praktiken bei FABER, startet einen neuen offenen Aufruf, der Designer dazu einlädt, die Beziehung zwischen Design und der zeitgenössischen Industrie zu untersuchen. Jede Ausgabe des Programms befasst sich mit einem für das lokale industrielle Ökosystem relevanten Sektor. Nach den Schwerpunkten Automobilindustrie (2023), Textilproduktion (2024) und chemische Industrie (2025) richtet sich die Untersuchung im Jahr 2026 auf die Agrar- und Lebensmittelindustrie.
Der Agrar- und Lebensmittelsektor strukturiert die Beziehung zwischen Territorium, Produktion und Konsum und verbindet landwirtschaftliche Landschaften, Verarbeitungsbetriebe, logistische Infrastrukturen und globale Märkte. Gleichzeitig wirft er wichtige Fragen zu Technologie, Nachhaltigkeit, Lieferketten und der Rolle des Designs in zeitgenössischen Produktionssystemen auf. „Mit diesem offenen Aufruf laden wir Designer und Designerinnen aus verschiedenen Disziplinen ein, darunter Industriedesign, Grafikdesign, Materialdesign, Multimedia, Social Design oder Bio-Design sowie Architektur und räumliche Praktiken, Forschungsrichtungen und experimentelle Designansätze vorzuschlagen, die sich mit der Agrar- und Lebensmittelindustrie und den damit verbundenen aktuellen Herausforderungen auseinandersetzen“, so die Geschäftsführerin von FABER Oana Simionescu.
Die Kuratorin des Programms, Martina Muzi, wird vier Kandidaten auswählen, die zwischen Mai und September 2026 forschungsbasierte Designprojekte entwickeln und dabei im Dialog mit dem Industrie- und Produktionsökosystem in Temeswar arbeiten. Bewerbungsschluss ist der 24. April. Die vollständigen Bewerbungsrichtlinien und Details zum Auswahlverfahren finden sich auf der Website faber.ro.




