Osterfeier der deutschen Gemeinschaft im Schillerhaus

Christian Töpfer (M.) neben Sebastian Stoica bei seiner Rede

Aufführung der Tanzgruppe des Deutschen Geothe-Kollegs bei der Osterfeier Fotos: der Verfasser

Bukarest – Am vergangenen Dienstag fand die Osterfeier des Demokratischen Forums der Deutschen in Bukarest statt. Deutsche und an der deutschen Kultur Interessierte versammelten sich, um das Osterfest auf traditionelle Weise zu feiern.

Unter den anwesenden Mitgliedern befanden sich der stellvertretende Botschafter der deutschen Botschaft, Markus Teglas, der Schulleiter des Deutschen Goethe-Kollegs, Sebastian Stoica, sowie Carmen Luminița Cobliș, Geschäftsführerin des Demokratischen Forums der Deutschen im Altreich, begleitet von weiteren prominenten Gästen der Evangelischen Kirche Bukarest und der Minderheitenvertretung.

Die Osterfeier begann mit einer Rede von Christian Töpfer, Vorsitzender der Bukarester Filiale des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien und Mitveranstalter des Festes. Er sagte, wie wichtig es ist, die traditionelle deutsche Kultur zu erleben. Der stellvertretende Botschafter Markus Teglas, der seit August in der rumänischen Hauptstadt stationiert ist, betonte in seiner kurzen Ansprache, dass er trotz des starken Wandels und der schwierigen Lage in Rumänien eine beständige Kraft wahrnehme – nämlich die deutsche Gemeinschaft im Land. Carmen Luminița Cobliș bemerkte, sie freue sich insbesondere darüber, dass sich die Osterfeier zu einen „Treffpunkt zwischen Schule, Kirche, Universität, Botschaft und unseren Mitgliedern“ weiterentwickelt habe.

Den Abschluss der Reden bildete Schulleiter Sebastian Stoica, der Ostern als Symbol der Hoffnung, der Erneuerung und des Neubeginns hervorhob und die Notwendigkeit von „Zusammenarbeit, Gemeinschaft und gegenseitiger Wertschätzung“ in der heutigen Zeit betonte. Sein Diskurs endete mit dem traditionellen Ostergruß: „Christus ist auferstanden“ – beantwortet vom Publikum mit „Wahrhaftig ist Christus auferstanden.“

Daraufhin trat eine Schülergruppe der Internationalen Deutschen Schule Bukarest (IDS) mit einem Lied auf, begleitet von ihrem Lehrer. Das Kulturprogramm endete mit der Darbietung eines traditionellen deutschen Tanzes, vorgeführt von der Tanzgruppe des Deutschen Goethe-Kollegs, unter der Leitung der stellvertretenden Direktorin Rodika Kiriak und der Lehrerin Katerina Popa. Den festlichen Abschluss bildete das gemeinsame Essen.