Reschitza – Der Durchschnitt der Renten, die im Banater Bergland an die 66.251 Rentner ausgezahlt werden (Stand: Februar 2026), liegt bei netto 2706 Lei (541,2 Euro), also um 114 Lei unterm Landesdurchschnitt von 2820 Lei (564 Euro), ein Niveau, das seit Mitte 2024 (seit kurz vor dem Wahlherbst) nicht mehr nach oben verbessert (eher durch Besteuerungstricks der Regierung gekürzt) wurde. Die Zahlen betreffen nur das Rentensystem, das auf Beitragszahlung fußt und vom staatlichen Sozialversicherungssystem ausgezahlt wird, bezieht sich also auf alle „Normalrentner“ – keineswegs auf die zahlreichen fetten Sonderrenten, die der Staat direkt alimentiert, ohne Eigenbeitrag der Bevorzugten.
Nicht nur das Lebensniveau, auch die Zahl der Rentner sinkt im Banater Bergland: im Februar 2026 gab es 66.251 Rentner, im Januar 2026 noch 66.549. Wo einst die vielen Rentner aus der Schwerindustrie und dem Bergbau zu den reichsten Rumäniens zählten, herrschen heute unterdurchschnittlich magere Renten – mit massiven Folgen für den Konsum und alles Weitere.
Das Banater Bergland, kein ausgesprochen landwirtschaftlich geprägter Landeskreis, hat auch noch 478 Rentner, die weit unter obigem Durchschnitt Renten beziehen. Es sind die Landwirtschaftsrentner (Rentner der ehemaligen LPGs), deren Durchschnittsrente im Südbanat bei 1070 Lei liegt (um die 214 Euro). Das geht aus den Übersichten der Nationalen Rentenkasse hervor. Ein Teil von ihnen (da ihre Renten unter dem staatlich garantierten Einkommensminimum von 1281 Lei liegen – unter 256,20 Euro), bekommen zusätzliche Sozialunterstützung („Sozialunterstützungszahlungen für Rentner“ – im Durchschitt 432 Lei monatlich – 86,40 Euro). Im Januar 2026 befanden sich in einer identischen Situation des berechtigten Bedarfs von „Sozialunterstützungszahlungen für Rentner“ weitere 11.956 Rentner – die im Durchschnitt eine Rentenaufstockung von 480 Lei (etwa 96 Euro) ausgezahlt bekamen.
Betreffs des Rentendurchschnitts steht dabei der Landeskreis Karasch-Severin im Landesvergleich noch gar nicht so „schlecht“: er belegt Rang 19 unter den 42 Landeskreisen. Den höchsten Rentendurchschnitt weist der Raum Bukarest mit 3576 Lei (knapp 715,20 Euro) auf, gefolgt von Hunedoara (wo die Schwerindustrie erst jüngst gekappt wurde) mit 3503 Lei (knapp 700,60 Euro) und Kronstadt mit 3330 Lei (knapp 666 Euro). Den geringsten Rentendurchschnitt auf Beitragsbasis verzeichnen die Landeskreise Giurgiu (2284 Lei, knapp 456,80 Euro), Vrancea (2274 Lei, knapp 454,80 Euro) und Schlusslicht Botoșani (mit 2232 Lei oder knapp 446,40 Euro).
Landesweit hatte Rumänien Ende des Jahres 2025 rund 4.927.000 Rentner. Sämtliche Renten (also auch die Sonderrenten und die der Sonderrentenkassen – Innen- und Verteidigungsministerium, Geheimdienste, Staatssekretariat für Kulte, Rentenkasse der Anwälte, Nachkommens- und Arbeitsunfähigkeitsrenten usw.) in die Rechnung einbezogen, lag die Durchschnittsrente in Rumänien im letzten Jahresquartal 2025 bei 2957 Lei – knapp 591,40 Euro). 92,92 Prozent davon waren Staatsrenten auf Beitragsbasis (ausgezahlt an 4.578.000 Personen), darunter 76,19 Prozent Altersrenten, 0,04 Prozent Frührenten, 1,68 Prozent „teilweise Frührenten“, der Rest Invaliditäts- oder Arbeitsunfähigkeitsrenten (ein überdurchschnittlich hoher Prozentsatz von neun Prozent!), Nachkommens- und Militärrenten.




