Reschitza – Der Bau des stadteigenen Photovoltaik-Parks schritt bis vor Kurzem in Reschitza zügig voran. Auf der Februartagung des Stadtrats legte nun Bürgermeister Ioan Popa (PNL) seinem Stadtrat eine Beschlussvorlage samt Argumentation zur Begutachtung vor, bei der es darum geht, die in dem 8,58-Megawatt-Solarenergiepark tagsüber erzeugte überschüssige Energie zu speichern, um sie bei Bedarf abrufen zu können. Die Speicherkapazität soll bis zu 25 Megawatt gehen.
Das Vorhaben „Speicherkapazitäten für Elektroenergie aus regenerierbaren Ressourcen“ benötigt eine Finanzierung (einschließlich der Mehrwertsteuer) von 53.383.825 Lei, wovon die Bau- und Montagearbeiten 7.748.410 Lei ausmachen. Der überwiegende Rest sind die Kosten der Ausstattungen und Anschlüsse. Voraussichtliche Bauzeit: 17 Monate.
Das Vorhaben erfreute sich bereits (seit Oktober 2025) einer professionellen Überprüfung und Bearbeitung durch ein Firmenkonsortium aus Good-artofnoon SRL Bukarest und Ceproinov Proiect SRL Suceava, welche für 108.000 Lei die Machbarkeitsstudie ausgearbeitet haben. Die Stadtleitung Reschitza hat inzwischen bereits ihr Projekt eingereicht auf der Ausschreibungsplattform „Unterstützung der Investitionen in neue Produktionskapazitäten für Elektroenergie aus regenerierbaren Ressourcen für den Eigenverbrauch öffentlicher Institutionen“ – zu denen in diesem Fall auch die Kommunalverwaltungen gezählt werden. Das Projekt benötigt, um zu funktionieren, auch noch eine Neueinstellung des Inverters, des Umwandlers von Gleichstrom in Wechselstrom, von 7 Megawatt auf 6,7 Megawatt. So zumindest sieht es die technische Genehmigung betreffs der Zuschaltung des Systems ans Landesverbundnetz vor. „Die Speicheranlage wird auf demselben Gelände errichtet, wo auch der Photovoltaikpark entsteht“, erklärte Bürgermeister Popa seinem Stadtrat. „Dadurch werden wir den Strom, den die Solaranlage produziert, zwei-drei Stunden täglich länger nutzen können. Dadurch wieder kann die ganze Anlage flexibler Nutzen bringen und die Produktionsvariablen – die von der Lichtintensität abhängen – werden ausgeglichen.“
Momentan stagnieren die Bauarbeiten an der Photovoltaikanlage. Diese ist zu 90 Prozent fertig. Aber der Finanzierer hat bislang noch keine einzige Bauetappe der Anlage abgerechnet – lies: den Bauleuten ist bislang kein Geld ausgezahlt worden – so dass zur Stunde die Bauleute abgezogen wurden. Die Stadtleitung von Reschitza hat umgehend reagiert und Bürgermeister Popa wandte sich in einem offenen Schreiben ans Energieministerium.
Die stadteigene Reschitzaer Photovoltaikanlage wird von einem Konsortium bestehend aus Visual Fan, Electroconstrucții Elcon (beide aus Kronstadt) und von Waldevar Energy (Tulcea) um 27.054.969,18 Lei gebaut und sollte binnen elf Monaten fertig sein. Sie belegt 300.000 Quadratmeter auf einem stadteigenen Gelände in einem Seitental der Bersau/Bârzava. Die Höchstleistung der 12.711 Module (von je 675 Watt) wird auf 8,58 MW beziffert, was heißt, dass ihre Jahreskapazität bei etwa 10.800 Megawattstunden liegen wird.




