Temeswar – Die Theresien-Bastei in Temeswar/Timișoara soll durch ein umfassendes Revitalisierungsprojekt zu neuem Leben erweckt werden. Alfred Simonis, der Vorsitzende des Temescher Kreisrats, stellte vorige Woche einige Pläne vor, die darauf abzielen, die Bastei in einen attraktiven kulturellen und touristischen Anziehungspunkt umzuwandeln.
Ein zentrales Element des Projekts ist die Neugestaltung des Ehrenhofs der Bastei, um Veranstaltungen mit bis zu 10.000 Teilnehmern zu ermöglichen. Geplant sind der Austausch des Mobiliars, die Verbesserung der Beleuchtung und die Öffnung der begrünten Terrassen über den Gebäuden für die Öffentlichkeit. Diese Maßnahmen sollen den Raum für kulturelle Aktivitäten und Freizeitangebote aufwerten.
Kreisratspräsident Alfred Simonis betonte die Notwendigkeit einer integrierten Herangehensweise, da die Bastei in zwei Bereiche unterteilt ist: Etwa drei Viertel befinden sich im Besitz des Kreisrats, während der restliche Teil der Stadtverwaltung von Temeswar gehört. Er hob außerdem hervor, dass eine einheitliche Planung entscheidend sei, um Diskrepanzen zwischen den beiden Teilen zu vermeiden. In Zusammenarbeit mit der TU „Politehnica“ und deren Architekturfakultät sollen optimale Lösungen erarbeitet werden, um dem Raum neues Leben einzuhauchen.
Die Finanzierung der Arbeiten soll aus dem Haushalt der Kreisverwaltung bereitgestellt werden. „Temeswar benötigt einen solchen Raum für die Durchführung von Großveranstaltungen im Freien. Es ist ein Wechsel in der Herangehensweise erforderlich, was die richtige Mischung aus kulturellen Aktivitäten und gastronomischen Dienstleistungen betrifft“, schrieb Alfred Simonis im sozialen Netzwerk „Facebook“.
Die Theresien-Bastei, ein Relikt der ehemaligen Festungsanlage von Temeswar, hat im Laufe der Jahre verschiedene Funktionen erfüllt. Durch die geplante Revitalisierung soll sie nun zu einem pulsierenden Zentrum für Kultur und Gemeinschaftsveranstaltungen werden, das sowohl Einwohnern als auch Touristen neue Erlebnisse bietet. Der Temescher Kreisratsvorsitzende Alfred Simonis sah sich vor Kurzem die Theresien-Bastei an. Die Überreste der ehemaligen Temeswarer Festung sollen revitalisiert und besser in den touristischen Kreislauf integriert werden.