Temeswar – Die technische Dokumentation für die Sanierung des Gebäudes der sogenannten kleinen Schule im Stadtteil Plopi ist abgeschlossen. Das derzeit ungenutzte und stark verfallene Objekt soll laut Angaben der Temeswarer Stadtverwaltung nach der Modernisierung als Kindergarten mit Ganztagsbetrieb genutzt werden und rund 60 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder aus der Umgebung schaffen. Der Kindergarten Nr. 5 mit verlängerten Öffnungszeiten soll künftig dort untergebracht werden. Die technische und wirtschaftliche Planung in der DALI-Phase soll dem Stadtrat von Temeswar/Timișoara zur Genehmigung vorgelegt werden. Vorgesehen sind die statische Sicherung des Gebäudes, eine umfassende Wärmedämmung, der Austausch der Fenster und Türen sowie die vollständige Erneuerung der Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen. Zur Steigerung der Energieeffizienz sind zwei Wärmepumpen, ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaikanlagen und LED-Beleuchtung geplant. Außerdem werden Außenflächen für pädagogische Aktivitäten eingerichtet. Der Kindergarten soll mit modernem Mobiliar und zeitgemäßer Ausstattung versehen werden.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf über zehn Millionen Lei inklusive Mehrwertsteuer. Davon entfallen knapp sechs Millionen Lei auf Bau- und Montagearbeiten. Die vorgesehene Umsetzungsdauer beträgt rund 24 Monate. Die Investition ist Teil der kommunalen Strategie zur Erweiterung und Modernisierung der Bildungsinfrastruktur, insbesondere in jenen Vierteln, in denen ein Mangel an Plätzen in vorschulischen Einrichtungen besteht. Vizebürgermeister Ruben Lațcău betonte, dass die Stadt in den vergangenen Jahren die Investitionen im Bildungsbereich deutlich beschleunigt habe. „Wir wissen, wie schwierig es für Eltern ist, einen Kindergartenplatz in Wohnortnähe zu finden. In Plopi verwandeln wir nun ein ungenutztes und stark beschädigtes Gebäude in einen modernen Kindergarten für etwa 60 Kinder. Solche Projekte sorgen dafür, dass alle Kinder – unabhängig vom Stadtteil – gleiche Bildungschancen erhalten“, erklärte Lațcău.




