Temeswar - Das Deutsche Kulturzentrum Temeswar/Timișoara präsentiert vom 26. Februar bis zum 21. März die Ausstellung „Sibylle Bergemann – Fotografien”, ein umfangreiches internationales Projekt des Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa), kuratiert von Frieda von Wild. Die Vernissage findet am Donnerstag, den 26. Februar, um 18 Uhr im ISHO Office 1 Temeswar statt. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über das Werk einer der bedeutendsten deutschen Fotografinnen der Nachkriegszeit. Die umfangreiche Auswahl an Werken ist als Überblick über ihr gesamtes Schaffen konzipiert und ermöglicht es dem Publikum, die Vielfalt und außergewöhnliche Qualität der Fotografien von Sibylle Bergemann zu entdecken und ihre künstlerische Entwicklung über mehr als 35 Jahre hinweg zu verfolgen.
Die in Berlin geborene Sibylle Bergemann machte sich zunächst als Modefotografin einen Namen und wurde schnell für ihre Fotoessays und ihre präzisen Beobachtungen sozialer und urbaner Kontexte bekannt. Ihre Praxis umfasste Modefotografie, Reportagen, Porträts, Stadtszenen und Landschaften sowie Experimente mit Polaroid. Obwohl sie überwiegend in Schwarz-Weiß arbeitete, nutzte Bergemann Farbe als konstituierendes Element der Bedeutung und nicht nur als illustratives Mittel. Urbane Szenen und Porträts bleiben konstante Themen ihres Werks, die sie mit bemerkenswerter Sensibilität und visueller Strenge behandelt.
Nach zwei erfolgreichen Präsentationen in der Akademie der Künste in Berlin und im Museum für Fotografie in Braunschweig ging die Ausstellung unter der Schirmherrschaft des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) auf internationale Tournee und kommt nun für einen Monat nach Temeswar. Die Wanderausstellung findet in Anwesenheit von Frida von Wild statt, der Tochter der Künstlerin und zugleich Verwalterin ihres Nachlasses. Sie koordiniert die Hängung und wird die Ausstellung im Rahmen der Vernissage vorstellen.
Die Ausstellung ist Teil des ifa-Programms zur internationalen Förderung zeitgenössischer deutscher Kunst und Künstler. Das Deutsche Kulturzentrum Temeswar arbeitet im Rahmen dieses Vorhabens kontinuierlich mit dem ifa zusammen und präsentiert der lokalen Öffentlichkeit bedeutende Ausstellungen der deutschen Kunstszene: „Hell-Dunkel – Fotografien aus Deutschland” von Barbara Klemm (2022) und „Paula Modersohn-Becker und die Künstlerkolonie Worpswede. Zeichnungen und Grafiken 1895–1906” (2024).
Die Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa), Stuttgart, in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste, Berlin, und Ostkreuz – Agentur der Fotografen, Berlin, wird vor Ort vom Deutschen Kulturzentrum Temeswar organisiert. Unterstützer und Partner dabei sind das Goethe-Institut Bukarest, Art Encounters und ISHO Temeswar.
Sibylle Bergemanns Fotografien werden zwischen dem 26. Februar und dem 21. März im Raum auf dem Take-Ionescu-Boulevard 50-52 zu sehen sein. Die Expo ist von Donnerstag bis Sonntag offen. Die Öffnungszeiten sind donnerstags und freitags von 14 bis 19 Uhr bzw. samstags und sonntags 14-18 Uhr. Während der Ausstellung werden auch einige Begleitveranstaltungen organisiert. Diese werden in Kürze bekannt gegeben.





