Klausenburg/Budapest – Csilla Hegedüs, Ex-Kulturministerin für die kurze Dauer dreier Wochen bis Mitte Dezember des Jahres 2014, bevor der Demokratische Verband der Ungarn in Rumänien (UDMR) dem Regierungskabinett unter Ex-Premierminister Victor Ponta sein Vertrauen entzog, ist Mittwoch, am 25. Februar, mittels Signatur von Staatspräsident Tamás Sulyok mit dem Ungarischen Verdienstkreuz im Oberst-Rang ausgezeichnet worden. Persönlich entgegengenommen hat die Stiftungs-Vorsitzende des Transylvania Trust ihre Urkunde und beiden Schatullen Freitag, am 13. März, im ehemaligen Karmeliterkloster barocker Bauweise auf dem Burgberg Budapests, wo Zsolt Semjén, der Stellvertreter von Ministerpräsident Viktor Orbán, mit der Geehrten zusammentraf und den Erfolg der stetigen Rehabilitation vom Bánffy-Schloss in Bon]ida bei Klausenburg/Cluj würdigte. Im Amtssitz vom Regierungschef Ungarns weiß man laut der offiziellen Meldung auf dem Facebook-Account „Bánffy Castle“ vom 15. März selbstverständlich auch den Europa-Nostra-Preis zu schätzen, über den sich das „siebenbürgische Versailles“ 2008 hatte freuen dürfen. „Wir sind stolz auf die Anerkennung“, heißt es unter gleichem Social-Media-Eintrag am Nationalfeiertag Ungarns, „und danken der ungarischen Regierung für die erteilte Unterstützung“. Weil der UDMR-Vorsitzende Hunor Kelemen bereits Ende Februar öffentlich Wahlkampf-Unterstützung für Viktor Orbán und dessen Partei Fidesz geäußert hatte, stehen womöglich auch in den Reihen des Transylvania Trust und seines regional ungarischen Publikums einige Zeichen auf Zukunftswünsche, die sich von jenen der treuen Wähler Orbáns kaum unterscheiden. Obwohl Herausforderer Péter Magyar die ungarisch-rumänische Staatsgrenze im Mai 2025 zu Fuß passiert hatte, um in Großwardein/Oradea seinen eigenen Kontakt zur magyarischen Diaspora zu knüpfen. Dem Regierungskabinett von Rumäniens Ex-Premierminister Victor Ponta wiederum hatte Hunor Kelemen fast neun Monate als Kulturminister gedient, ehe ihn Csilla Hegedüs ablöste.




