Temeswar – Die Generalversammlung der Temeswarer Filiale des Malteser Hilfsdienstes in Rumänien hat vor Kurzem in der Josefstädter römisch-katholischen Pfarrei in Temeswar/Timișoara stattgefunden und Bilanz über das vergangene Jahr gezogen sowie künftige Projekte vorgestellt.
Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende Vasile Fekete Nagy die Anwesenden, bevor ein geistlicher Impuls durch Pfarrer Péter Szabó, emeritierter Domherr und Kaplan des Malteserordens, folgte. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Tätigkeits- und Finanzbericht für 2025, der die breite soziale Arbeit der Organisation in Temeswar dokumentierte.
Demnach konnten die Lizenzen für drei zentrale Dienste verlängert werden: das Altenheim „Sankt Johann“ mit 20 Plätzen, eine Sozialkantine für bis zu 100 Personen sowie ein häuslicher Pflegedienst für 50 ältere Menschen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über 1700 Personen betreut, hinzu kamen Programme für Obdachlose und bedürftige Familien. Neben materieller Hilfe bietet die Organisation auch seelsorgerische Betreuung, unter anderem durch regelmäßige Gottesdienste und Besuche bei Menschen, die aus Gesundheitsgründen ihre Wohnung nicht verlassen können.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist das Engagement junger Freiwilliger. Wie Jugendleiter Laurențiu Steț berichtete, organisierte die Gruppe Erste-Hilfe-Kurse, unterstützte Obdachlose und betreute Kinder in sozialen Programmen. Mehr als 30 aktive Freiwillige waren im Einsatz.
Die 1990 gegründete Organisation zählt derzeit 82 Freiwillige und 39 Mitarbeiter. Neben laufenden Projekten wurden auch zahlreiche Aktionen wie Spendenkampagnen, Feierlichkeiten für Begünstigte oder die Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen durchgeführt.




