Wieder Steinschlag an der Donaustraße

Reschitza – Mit der kurzen Tauwetter-Periode momentan gab es auf zwei Straßenabschnitten des Banater Berglands wieder massiven Steinschlag, der das Eingreifen der Räumtrupps der Regionaldirektion Temeswar für Straßen- und Brückenbau, DRDP, erforderte. Ausgenommen war in diesem Winter erstmals seit Jahren der Abschnitt der Donaustraße DN 57A Basiasch – Orschowa, zwischen der Gemeinde Berzasca und dem ehemaligen Kohlen-Verladehafen von Cozla, wo durch umfangreiche Investitionen in den vergangenen Jahren eine Überhang-Schutzkonstruktion aus Stahlbeton gebaut wurde, die noch nicht ganz fertig, aber bereits effizient ist.

Diesmal gab es Steinschlag auf einem weniger befahrenen Absschnitt der Donaustraße, zwischen dem Einmündungsgebiet der Nera in der Donaustausee – ein im Entstehen begriffenes Klein-Delta, bekannt als „Nera-Delta“ – und dem ehemaligen Hafen Basiasch der Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft DDSG – ungefähr dort, wo die Donau erstmals auf rumänisches Hoheitsgebiet stößt und wo die einzige belebte Stelle des Orts heute das serbisch-orthodoxe Kloster Basiasch ist.

Auch an der DN 57B, der Straße, die Anina durch die Minisch-Klamm, das Almascher Land und die Gebirgsenge von Globu Craiovei mit der Nationalstraße 6/Europastraße E70 verbindet, gab es diesmal Steinschlag, und zwar zwischen Globu Craiovei und der ehemaligen k.u.k-Grenzergemeinde Petnic. Zur Stunde sind beide betroffenen Straßenabschnitte geräumt und laut DRDP Temeswar wickelt sich der Verkehr unter normalen (Winter-)Bedingungen ab.