Hermannstadt – Inhaltlich und gestalterisch stellt sie ihm keine Bedingungen, die Evangelische Kirchengemeinde A.B., weswegen Robert Makkos in Vorbereitung auf das Eröffnen eines ganz neuen Kunstlokals im zentralen Hermannstadt/Sibiu am Samstag, den 22. März, freie Hand hat. Gefragt und zuständig ist das Stadtpfarramt am Huetplatz/Piața Huet allein als rechtmäßiger Besitzer des alten Hauses in der Rosmaringasse/str. Măsarilor an der Ecke zu dem Rosenanger/str. Târgul Peștelui, worin das Team vom Architektur-Büro „Modul 28“ sich auf seinen zweiten Frühling als Mieter freut. „Wir hoffen, ab April regelmäßig Programm anbieten zu können“, sagt Architekt und Büro-Mitglied Robert Makkos, der kommenden Samstag von 13 Uhr bis in die späteren Abendstunden hinein seine Grafiken und Prosagedichte präsentiert, für die auf dem Facebook-Account des veranstaltenden Ateliers „Ubicuu“ (Kronstadt/Brașov und Hermannstadt) Schauspielerin Cezara Crețu als Sprecherin der ein oder anderen lyrischen Zeile wirbt. Wo Robert Makkos mit viel Optimismus auf die von ihm selbst entworfene artistische Premiere des Architektur-Büros „Modul 28“ blickt, wünscht er dem Galerie-ähnlichen Innenraum nichts anderes als die Eigenschaften feinster Schwarzerde: die Plakat-Überschrift „Cernoziom“ soll dem neuen Ausstellungsort Langlebigkeit garantieren – „Entwicklung ist das Vorhaben“, sagt Robert Makkos, „nicht Profit“. Obschon die Türe um 13 Uhr öffnet, findet die eigentliche Vernissage um 17 Uhr statt. Auch für dezent geeignete Musik aus Lautsprechern, die DJ Radu vom Café „Lejer“ am Gong-Theater nebenan auflegt, und sogar für Überraschungen ist gesorgt.