Großwardein – Das Rathaus von Großwardein/Oradea verzeichnet reges Interesse an einem der wichtigsten Energieprojekte der Stadt: Für die erste Phase des Photovoltaikparks auf dem Gelände der Schlacke- und Aschedeponie Episcopia Bihor wurden insgesamt zehn Angebote eingereicht. Die Frist für das offene Ausschreibungsverfahren ist inzwischen abgelaufen.
Gegenstand der Ausschreibung sind Planung und Ausführung der Bauarbeiten. Der geschätzte Auftragswert liegt bei 89,1 Millionen Lei (ohne Mehrwertsteuer) und macht das Projekt zu einer der bedeutendsten kommunalen Investitionen im Bereich erneuerbare Energien in der Region.
Unter den Bewerbern befinden sich sowohl rumänische als auch internationale Unternehmen, die teilweise in großen Konsortien antreten. Mehrere bekannte Firmen aus den Bereichen Energie, Bauwesen und Solartechnik haben sich zusammengeschlossen, andere treten als Einzelbieter mit spezialisierten Subunternehmern an. Die hohe Zahl und Vielfalt der Angebote deutet auf einen intensiven Wettbewerb und ein starkes Marktinteresse hin.
Mit dem Projekt verfolgt die Stadt Großwardein das Ziel, eine brachliegende Industriefläche sinnvoll zu nutzen und dort eine moderne Anlage zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen zu errichten. Der geplante Photovoltaikpark soll nicht nur zur Steigerung der Energieeffizienz beitragen, sondern auch den ökologischen Fußabdruck der Stadt langfristig reduzieren.




