IRSOP-Umfrage: Was die Rumänen von den USA halten


„Rumänien und der Amerikanische Traum“ – so lautet der Titel einer Umfrage des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts IRSOP über die Vereinigten Staaten von Amerika zum Anlass deren 250-jährigen Bestehens. Hierfür wurden im Zeitraum zwischen dem 2. und 8. Oktober knapp über 1000 Personen befragt.

Von diesen gaben auf die allgemeine Frage, ob  sie über die USA eine gute oder schlechte Meinung hätten,  78 Prozent an, eine sehr gute oder gute Meinung zu haben. Nur 21 Prozent äußerten sich mit schlecht oder sehr schlecht.

Dass andere Staaten die USA als Wirtschaftskraft überflügeln oder als Supermacht ablösen könnten, daran glauben nur 45Prozent. Die knappe Mehrheit der Befragten (52%) halten dies nicht für wahrscheinlich.

 Rund zwei Drittel der Befragten halten den Einfluss der USA auf die gesamte Welt für eher positiv und knapp über die Hälfte glauben, dass die USA auch in den nächsten zehn Jahren führende Weltmacht vor China und Russland bleibt. 34 Prozent halten den Einfluss der USA für negativ und 41 Prozent glauben, dass sie ihre Vormachtstellung im genannten Zeitraum verlieren (der Rest antwortet mit „ich weiß nicht“).

Die USA hält derzeit die Führungsrolle bei der Entwicklung neuer Technologien inne, einschließlich künstliche Intelligenz (KI). Auf die Frage, ob KI ein besseres Leben ermöglichen oder eine Katastrophe einleiten werde, antworteten gut zwei Drittel der Befragten mit „Katastrophe“, ein Drittel mit „besseres Leben“, fünf Prozent blieben unentschieden. 

Mehr als ein Drittel der Teilnehmer (38%) sympathisiert mit Trumps Partei der Republikaner,  33% mit der demokratischen Partei von Biden, 24% mit keiner Partei und 5% haben keine Meinung.

Dass der Dollar auch weiterhin stark bleibt, daran glauben 65 Prozent der Befragten. 33 Prozent glauben an eine Schwächung der US-Währung. Auf die Frage, ob Europa stark genug sei, sich auch ohne amerikanische Hilfe gegen Russland zu verteidigen, antworteten nur 34 Prozent affirmativ.  Die Mehrheit (64%) hält dies nicht für möglich.

Eine Vergrößerung der militärischen Präsenz seitens der USA in Rumänien würden 60 Prozent der Befragten befürworten, 37 Prozent sind dagegen. Die derzeitige militärische Präsenz halten 33 Prozent für angemessen, 31 Prozent für zu klein und 10 Prozent für zu groß (Rest: unentschlossen).

Was soll der rumänische Staatspräsident Nicu{or Dan, der im kommenden Jahr die USA besuchen will, am dringendsten mit Präsident Trump besprechen? 44 Prozent und damit die Mehrheit hält das Thema US-Investitionen in Rumänien für prioritär. 23 Prozent meinen, die militärische Zusammenarbeit sei das wichtigste Thema. 15 Prozent würden die Abschaffung der Visapflicht an die erste Stelle der Gesprächsagenda setzen. 13 Prozent meinen, die Tarife für rumänische Exporte in die USA seien prioritär. (ADZ)