Bukarest/Arad (ADZ) - Der Autozulieferer Leoni will am Standort in Arad zwischen März und August dieses Jahres 465 der rund 1600 Stellen abbauen. Die Entscheidung wurde im Rahmen europaweiter Auftragsrückgänge getroffen. Laut der Nachrichten-agentur Agerpres hat der Kabelhersteller diesbezüglich das Regionale Arbeitsamt (AJOFM) verständigt, die Behörde werde Beratungen aufnehmen, um eine Neueingliederung auf dem Arbeitsmarkt für die entlassenen...
Die steigenden Energiepreise setzen die Industrie unter Druck, gleichzeitig geht in Rumänien der Übergang von benzin- und dieselbetriebenen Fahrzeugen hin zur Elektromobilität im Vergleich zu Westeuropa langsam voran. Im rumänischen Transportministerium sind daher gleich mehrere EU-Förderprogramme in Vorbereitung, die sich mit diesen Themen befassen, und für die in den kommenden Monaten Förderanträge eingereicht werden können. Förderprogramm für...
Die Bukarester Wertpapierbörse hat in der vergangenen Woche die beste Handelswoche der letzten drei Jahre abgeschlossen. Die wichtigsten Indizes legten im Wochendurchschnitt 6,9 Prozent zu, der Finanzwerte-Index legte eine Traumwoche hin mit plus 9 Prozent und übertraf die 100.000-Punkte-Marke. Alle wichtigen Indizes erreichten in der vergangenen Handelswoche neue Rekordstände. Der Hauptindex BET legte auf Wochensicht 1644,20 Punkte zu, das...
Bukarest (ADZ) - Unter hoher Inflation und Sparmaßnahmen im Staatssektor sinkt die Kaufkraft in Rumänien weiter. Entsprechend Ende vergangener Woche vom Nationalen Statistikamt (INS) veröffentlichten Daten war im November 2025 der Durchschnittslohn in Rumänien unter Berücksichtigung der Inflation 5,1 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Nominell ist der Durchschnittslohn im Jahresvergleich um 4,2 Prozent auf 5615 Lei netto bzw. 9371 Lei...
Bukarest (ADZ) - Rumäniens Leistungsbilanzdefizit ist im Zeitraum Januar bis November von 26,06 Milliarden Euro 2024 auf 27,14 Mrd. Euro im laufenden Jahr gestiegen. Wie die rumänische Nationalbank (BNR) am Mittwoch mitteilte wurde dabei ein Defizit in der Handelsbilanz von 29,38 Mrd. Euro verzeichnet, während die Dienstleistungsbilanz einen Überschuss von 10,97 Mrd. Euro aufwies – beide Werte sind mit denjenigen im Vorjahr vergleichbar. Unter...
Bestimmte Direktinvestitionen sind (auch) in Rumänien melde- und genehmigungspflichtig. 2026 hat die Regierung den Entwurf einer Dringlichkeitsverordnung (DVO) zur Debatte gestellt, die die Überwachung von Direktinvestitionen in Rumänien erweitern, aber auch effizienter gestalten soll. Bisherige Regelungen Die Verordnung (EU) 2019/452 vom 19. März 2019 zur Schaffung eines Rahmens für die Überprüfung ausländischer Direktinvestitionen in der...
Bukarest (ADZ) - Die Verbraucherpreise in Rumänien waren im Dezember vergangenen Jahres 9,7 Prozent höher als Ende 2024, womit die jährliche Inflationsrate den fünften Monat infolge einen Wert leicht unter zehn Prozent verzeichnet hat. Entsprechend am Mittwoch vom Nationalen Statistikamt (INS) veröffentlichten Daten lag der EU-weit einheitlich berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex bei 8,6 Prozent. Verglichen zum Vormonat verteuerten sich...
Bukarest/Ploiești (ADZ) - Adient PLC, weltweit einer der größten Zulieferer für Autositze, hat Anfang der Woche angekündigt, bis Mitte 2027 seine Fabrik in Ploiești, Kreis Prahova, schließen zu wollen, und dabei die rund 1000 Angestellten am Standort zu entlassen. Die Entscheidung wurde im Rahmen der „tiefgreifenden Transformationen in der gesamten Autoindustrie“, welche erhöhten Wettbewerbsdruck erzeugen, getroffen, so eine Mitteilung des...
Bukarest (ADZ) - Die Herstellung von Pkw in Rumänien ist im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf 545.510 Stück gesunken. Die Renault-Tochter Dacia produzierte dabei 297.182 Fahrzeuge und Ford Otosan stellte 248.328 Autos her, so eine Mitteilung von Ende vergangener Woche des Herstellerverbandes ACAROM. Im Monat Dezember 2025 liefen rumänienweit 39.651 Fahrzeuge vom Band, ein Rückgang von 4,13 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Dacia-Werk...
Bukarest (ADZ) - Das Handelsdefizit Rumäniens ist unter langsamer gestiegenen Importen als Exporten über die ersten 11 Monate des Jahres 2025 um 1,0 Prozent im Vorjahresvergleich gesunken. Nominell lag der Rückgang entsprechend am Montag vom Nationalen Statistikamt (INS) veröffentlichten Daten bei knapp 300 Millionen Euro, der Fehlbetrag im Außenhandel erreichte 29,77 Milliarden Euro. Importe stiegen um 2,6 Prozent auf 119,191 Mrd. Euro, Exporte...