Budgetdefizit Ende Februar bei 0,7 BIP-Prozent

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Bukarest (ADZ) - Das Haushaltsdefizit des rumänischen Staates hat Ende Februar 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bzw. 14,2 Milliarden Lei erreicht, so am Donnerstag vom Finanzministerium veröffentichte Daten. Vor einem Jahr war der Fehlbetrag im Staatsbudget mit rund 1,6 BIP-Prozent bzw. 30,2 Mrd. Lei etwa doppelt so hoch. Bis März dieses Jahres wurde allerdings kein neuer Staatshaushalt bewilligt, was den Spielraum für Ausgaben eingeschränkt hat. 

Verglichen zum Vorjahr sind in den ersten beiden Monaten des Jahres die Einnahmen nominell um 15,7 Prozent bzw. um 0,4 BIP-Prozentpunkte gestiegen und haben 103,7 Mrd. Lei oder 5,1 Prozent der für 2026 veranschlagten Wirtschaftsleistung (2045,2 Mrd. Lei) erreicht. Die Ausgaben sind gleichzeitig nominell um 1,6 Prozent auf 117,9 Mrd. Lei gesunken – gemessen am BIP lag der Rückgang bei 0,5 Prozentpunkten bis auf 5,8 BIP-Prozent. 

Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer sind im Jahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte auf 1,2 BIP-Prozent gestiegen, Erhöhungen um 0,1 BIP-Prozent gab es auch bei Einkünften aus der Lohn- und Einkommenssteuer, bei nicht-fiskalischen Einnahmen sowie aus EU-Geldern. Einnahmen aus Akzisen sind von 0,4 auf 0,3 BIP-Prozent gesunken. 

Personalausgaben sind im Januar und Februar von 1,5 BIP-Prozent voriges Jahr auf 1,3 BIP-Prozent Anfang 2026 zurückgegangen. Außerdem gab es um 0,1 BIP-Prozent kleinere Ausgaben unter anderem bei Güter und Dienstleistungen, Sozialhilfe sowie Kapitalausgaben. Zinsausgaben sind wie vor einem Jahr bei 0,5 BIP-Prozent geblieben.