Bukarest (ADZ) - Im vergangenen Jahr ist das Handelsdefizit Rumäniens unter etwas schneller gestiegenen Exporten als Importen um 673 Millionen Euro (bzw. um 2 Prozent) auf 32,742 Milliarden Euro zurückgegangen. Verglichen mit 2024 sind die Ausfuhren um 4,2 Prozent auf 96,608 Mrd. Euro gestiegen, während die Einfuhren 2,6 Prozent bis auf 129,351 Mrd. Euro zugelegt haben. Laut am Montag vom Nationalen Statistikamt (INS) veröffentlichten Daten lagen im Dezember 2025 die Exporte mit 7,196 Mrd. Euro 9,4 Prozent höher als in demselben Monat des Vorjahres, die Importe gingen um 0,4 Prozent auf 9,883 Mrd. Euro zurück.
Im Jahr 2025 wurde nach Güterkategorien bei chemischen Erzeugnissen (auch medizinische und pharmazeutische Erzeugnisse inbegriffen) mit einem Minus von 13,468 Mrd. Euro das höchste Defizit im Außenhandel verzeichnet. Darauf folgten bearbeitete Waren, vorwiegend nach Beschaffenheit gegliedert (darunter Eisen, Stahl, Metallwaren oder Zement) mit einem Fehlbetrag von 7,806 Mrd. Euro, fossile Brennstoffe, Schmiermittel und verwandte Erzeugnisse mit 4,648 Mrd. Euro sowie Nahrungsmittel und lebende Tiere mit 3,938 Mrd. Euro. Verglichen mit 2024 sind die Exporte von Nahrungsmitteln (+12,7%) und fossilen Brennstoffen (+18,9%) deutlich gestiegen, während die Importe in diesen Warenkategorien in etwa unverändert blieben. Bei chemischen Erzeugnissen legten voriges Jahr sowohl Aus- wie Einfuhren um 5 Prozent zu, während bei bearbeiteten Waren, vorwiegend nach Beschaffenheit gegliedert die Exporte um 2 Prozent zurückgingen und die Importe um 1,7 Prozent stiegen.
Mit 46,6 Prozent aller Exporte (45,030 Mrd. Euro; +3,5% zu 2024) und 36,8 Prozent aller Importe (47,644 Mrd. Euro; +3,7%) ist der Bereich Maschinenbauerzeugnisse und Fahrzeuge der wichtigste Außenhandelssektor für die rumänische Wirtschaft. Rund 72 Prozent des Außenhandels findet mit anderen EU-Ländern statt.





