Bukarest (ADZ) - Das Handelsdefizit Rumäniens ist unter langsamer gestiegenen Importen als Exporten über die ersten 11 Monate des Jahres 2025 um 1,0 Prozent im Vorjahresvergleich gesunken. Nominell lag der Rückgang entsprechend am Montag vom Nationalen Statistikamt (INS) veröffentlichten Daten bei knapp 300 Millionen Euro, der Fehlbetrag im Außenhandel erreichte 29,77 Milliarden Euro. Importe stiegen um 2,6 Prozent auf 119,191 Mrd. Euro, Exporte legten um 3,9 Prozent auf 89,42 Mrd. Euro zu.
Nach Güterkategorien sind die höchsten Fehlbeträge in besonders energieintensiven Sektoren zu verzeichnen: Bei chemischen Erzeugnissen (auch medizinische und pharmazeutische Erzeugnisse inbegriffen) lag 2025 nach 11 Monaten das Handelsdefizit bei 12,425 Mrd. Euro, gefolgt von bearbeiteten Waren, vorwiegend nach Beschaffenheit gegliedert (darunter Eisen, Stahl, Metallwaren oder Zement) mit 7,294 Mrd. Euro und fossilen Brennstoffen, Schmiermitteln und verwandten Erzeugnissen mit 4,318 Mrd. Euro. Im Außenhandel mit Nahrungsmitteln und lebenden Tieren lag ein Defizit von 3,647 Mrd. Euro vor.
Mit 46,5 Prozent aller Exporte (41,616 Mrd. Euro) und 36,8 Prozent aller Importe (43,912 Mrd. Euro) ist weiterhin der Bereich Maschinenbauerzeugnisse und Fahrzeuge der wichtigste Außenhandelssektor für die rumänische Wirtschaft. Rund 72 Prozent des Außenhandels findet mit anderen EU-Ländern statt.
Im November 2025 sanken die Exporte gegenüber November 2024 um 0,1 Prozent auf 8,373 Mrd. Euro und die Importe fielen um 5,3 Prozent auf 10,634 Mrd. Euro.





