Bukarest (ADZ) – Das Haushaltsdefizit des rumänischen Staates ist über die ersten zehn Monate des Jahres um 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf 5,72 BIP-Prozent (von 6,22 BIP-Prozent im Vorjahreszeitraum) gesunken. Entsprechend am Donnerstag vom Finanzministerium veröffentlichten Daten sind dabei die Einnahmen um 1,0 BIP-Prozent auf 27,9 Prozent der für 2025 veranschlagten Wirtschaftsleistung gestiegen, während die Ausgaben um 0,6 BIP-Prozent auf 33,7 BIP-Prozent zugelegt haben. Nominell stiegen die Einnahmen um 58 Milliarden Lei auf 531,55 Mrd. Lei, die Ausgaben um 57,48 Mrd. Lei auf 640,42 Mrd. Lei.
Gemessen an der Wirtschaftsleistung trugen zur Minderung des Defizits besonders Mehreinnahmen aus der Einkommenssteuer (+0,3 BIP-Prozent) und Sozialabgaben (+0,2 BIP-Prozent) sowie geringere Ausgaben für Subventionen (-0,3 BIP-Prozent) und Personal (-0,2 BIP-Prozent) bei. Außerdem stiegen Zinskosten um 0,6 BIP-Prozent und Sozialausgaben um 0,5 BIP-Prozent, Einnahmen aus EU-Geldern stiegen um 31,9% auf 40,59 Mrd. Lei (was in etwa 2,1 BIP-Prozent entspricht) und Investitionen erhöhten sich um 8,65% auf 96,04 Mrd. Lei (etwa 5 BIP-Prozent).





