Bukarest (ADZ) - Im ersten Quartal 2026 sind im Vorjahresvergleich Waren-Importe nach Rumänien um 1,7 Prozent bis auf 31,5 Milliarden Euro gesunken und Exporte um 1,1 Prozent auf 23,8 Mrd. Euro gestiegen. Damit ist das Defizit Rumäniens im internationalen Warenhandel um 9,3 Prozent auf 7,7 Mrd. Euro gesunken, so am Montag vom Nationalen Statistikamt (INS) veröffentlichte Daten.
Die höchsten Defizite im Außenhandel wurden nach Güterkategorien bei chemischen Erzeugnissen (auch medizinische und pharmazeutische Erzeugnisse inbegriffen) mit rund 3,35 Mrd. Euro verzeichnet, darauf folgten bearbeitete Waren, vorwiegend nach Beschaffenheit gegliedert (darunter Eisen, Stahl, Metallwaren oder Zement), mit 1,48 Mrd. Euro und Nahrungsmittel und lebende Tiere mit einem Fehlbetrag von 1,22 Mrd. Euro. In der Kategorie fossile Brennstoffe, Schmiermittel und verwandte Erzeugnisse sanken die Importe um 14,2 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro, während die Exporte um 6,0 Prozent auf 1,46 Mrd. Euro zurückgingen, das Defizit lag somit leicht unter einer Milliarde Euro.
Den wichtigsten Anteil am Außenhandel haben Maschinenbauerzeugnisse und Fahrzeuge, 46,8 Prozent aller Ausfuhren bzw. etwa 11,15 Mrd. Euro und 36,6 Prozent aller Einfuhren bzw. 11,54 fielen in den ersten drei Monaten des Jahres in diese Kategorie; das Defizit lag somit bei 0,39 Mrd. Euro. Rund drei Viertel von Rumäniens Außenhandel findet mit anderen EU-Ländern statt.





