Bukarest (ADZ) - Die jährliche Inflationsrate ist im März dieses Jahres im Rahmen steigender Treibstoffpreise wieder auf 9,9 Prozent gestiegen. Im Februar lag die Teuerung der Verbraucherpreise bei 9,3 Prozent, Werte wie im März wurden zuletzt im August und September vergangenen Jahres, nach Strompreisliberalisierung und Erhöhung von Verbrauchssteuern, verzeichnet. Der EU-weit einheitlich berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) verzeichnete einen Anstieg von 8,3 Prozent im Februar 2026 auf 9,0 Prozent im März.
Laut Mitteilung des Statistikamtes (INS) von Dienstag haben sich im vergangenen Monat im Jahresvergleich Dienstleistungen im Durchschnitt mit 11,05 Prozent am stärksten verteuert, gefolgt von Gütern (+10,89%) und Lebensmitteln (+7,67%). Treibstoff, die gewichtigste Einzelkategorie im INS-Warenkorb, verteuerte sich nur gegenüber Februar um 6,47 Prozent, verglichen zu Dezember 2025 war der Preis im März 10,02 Prozent höher und im Jahresvergleich lag der Anstieg bei 12,93 Prozent.
Im Jahresvergleich sticht der Strompreis weiterhin mit einer Erhöhung von 57,2 Prozent deutlich hervor. Andere Kategorien, bei welchen im März diese Jahres deutliche Preissteigerungen gegenüber März 2025 verzeichnet wurden, sind unter anderem Zugfahrten (+24,4%), Kakao und Kaffee (+23,9%), Wasserversorgung sowie Abwasser- und Müllentsorgung (+15,5%), Eier (+14,6%), frische Früchte (+14,2%), Hygiene- und Kosmetikdienstleistungen (+14,1%), Schneider- und Schuhmacherdienste (+13,9%), Fernwärme (+13,4%) oder Gesundheitspflege (+12,3%). Verbilligt haben sich im Vorjahresvergleich unter anderem Kartoffeln (-11,1%), Flugreisen (-7,5%), Gas (-7,1%) oder Bohnen (-5%).





