Bukarest (ADZ) - Die Sparmaßnahmen der Bolojan-Regierung machen sich auch Anfang 2026 bemerkbar: Im Januar 2026 sind sowohl der Einzelhandel in Rumänien sowie der Außenhandel deutlich unter das Niveau im Vorjahresmonat gefallen. Da Importe stärker gesunken sind als Exporte hat sich auch das Handelsdefizit verringert.
Entsprechend Mitte dieser Woche vom Nationalen Statistikamt (INS) veröffentlichten Daten lag der Umsatz im Einzelhandel im Januar dieses Jahres 6,5 Prozent unter dem Niveau im Januar 2025 sowie 3,7 Prozent unter dem letzten Monat des Vorjahres (jeweils saisonbereinigte Daten). Die Auswirkungen der im vergangenen Sommer begonnenen Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen machen sich deutlich bemerkbar: Seit August 2025 lag der Einzelhandel jeden Monat im Vorjahresvergleich im Minus, der Einbruch im Januar 2026 ist bisher der tiefste.
INS gab am Donnerstag auch bekannt, dass der Außenhandel im Januar zurückgegangen ist. Verglichen mit dem ersten Monat 2025 gingen die Exporte um 4,7 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro zurück und die Importe sanken um 7,7 Prozent auf 9,2 Mrd. Euro. Das Defizit im internationalen Warenhandel verringerte sich um 15,5 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro.





