Leistungsbilanzdefizit bis Ende November auf 27 Mrd. Euro gestiegen

Symbolfoto: pixabay.com

Bukarest (ADZ) - Rumäniens Leistungsbilanzdefizit ist im Zeitraum Januar bis November von 26,06 Milliarden Euro 2024 auf 27,14 Mrd. Euro im laufenden Jahr gestiegen. Wie die rumänische Nationalbank (BNR) am Mittwoch mitteilte wurde dabei ein Defizit in der Handelsbilanz von 29,38 Mrd. Euro verzeichnet, während die Dienstleistungsbilanz einen Überschuss von 10,97 Mrd. Euro aufwies – beide Werte sind mit denjenigen im Vorjahr vergleichbar. Unter anderem wurde bei IT- und Telekommunikationsdienstleistungen ein Überschuss von 6,37 Mrd. Euro und bei Transportleistungen ein Plus von 5,58 Mrd. Euro verzeichnet, während ein bemerkbares Defizit von 4,27 Mrd. Euro im Tourismus vorlag. 

In der Bilanz der Erwerbs- und Vermögenseinkommen (Einkommen unter anderem aus Investitionen, Finanzaktiva, Steuern und Subventionen) vertiefte sich das Defizit um rund eine Milliarde Euro auf 8,89 Mrd. Euro und der Überschuss in der Bilanz der laufenden Übertragungen (private Transfers und Transfers der öffentlichen Verwaltung) sank von 488 Millionen Euro auf 149 Mio. Euro. 

Wie die Nationalbank weiter mitteilte, sind im Zeitraum Januar bis November im Vorjahresvergleich ausländische Direktinvestitionen um über zwei Milliarden Euro auf 7,59 Mrd. Euro gestiegen. Die Auslandsschulden Rumäniens insgesamt stiegen um 24 Mrd. Euro auf 227,51 Mrd. Euro.