Bukarest (ADZ) – Wie wohlhabend sind eigentlich die Haushalte in Rumänien? Dieser Frage wollen die Notenbank (BNR) und das Nationale Statistikamt INS nun gemeinsam auf den Grund gehen. Ziel ist es, Daten zu Konsum, Einkommen, Sparen und Verschuldung zu sammeln, die laut BNR wichtig für geldpolitische Entscheidungen und zur Einschätzung von Risiken für die Finanzstabilität seien. Die Datenerhebung erfolgt bei rund 12.300 Haushalten in 1309 Städten und Gemeinden in allen Landeskreisen. Die Stichprobe stellt das Nationale Statistikamt bereit. Die Zentralbank versichert, dass die Angaben ausschließlich statistischen Zwecken dienen und vertraulich behandelt werden – die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Vorgaben der EU-Datenschutzverordnung. Die Untersuchungsreihe läuft eigentlich seit 2010 im Dreijahresrhythmus unter Koordination der Europäischen Zentralbank und soll ein klares Bild der finanziellen Lage der Haushalte liefern.





