Bukarest (ADZ) – Die Europäische Union wird auch rumänischen Landwirten, die in letzter Zeit unter extremem Wetter zu leiden hatten, mit knapp 15 Millionen Euro helfen. Die Mitgliedstaaten billigten am Montag einen Vorschlag der Europäischen Kommission, aus der Agrarreserve insgesamt mehr als 56 Millionen Euro für Betriebe bereitzustellen, die durch extreme Wetterereignisse schwere Schäden erlitten haben. Rumänien erhält nach Portugal (30 Millionen Euro) den zweithöchsten Betrag. Zypern bekommt zudem 4,6 Millionen, Kroatien 4,4 Millionen und Slowenien 2,8 Millionen Euro. Die Hilfen richten sich an Landwirte, die 2025 und in der ersten Hälfte des Jahres 2026 unter den Folgen von Dürre, Hitzewellen, Überschwemmungen, Frost oder anderen Naturereignissen gelitten haben. Die Mitgliedstaaten können die EU-Mittel mit nationalen Geldern um bis zu 200 Prozent aufstocken.
In Rumänien begründet die EU die Unterstützung mit der schweren Dürre und mehreren Hitzewellen zwischen Juni und August 2025. Besonders betroffen waren die Anbauflächen für Mais und Sonnenblumen, die zu den wichtigsten Ackerkulturen des Landes zählen. Beide Kulturen sind auch die einzigen Sektoren, die in Rumänien für die Sonderhilfe infrage kommen. Bei den Portugiesen geht das meiste Geld an die Olivenbauern, die Anfang dieses Jahres von besonders schweren Stürmen getroffen wurden.
Die nationalen Behörden müssen spätestens bis zum 28. Februar 2027 die Hilfen an die Landwirte überwiesen haben.





