Bukarest (ADZ) – Tausende Menschen haben in mehreren Städten gegen die Tötung von Straßenhunden demonstriert. Auslöser waren Enthüllungen über die Einschläferung von 15.000 Hunden in einem Tierheim mit Staatsverträgen. Die Demonstranten forderten eine Änderung der Gesetze und den Ersatz der Euthanasie durch flächendeckende Sterilisation. Allein in Bukarest versammelten sich am Sonntag mehr als 1000 Personen vor dem Parlament. Sie verlangten, dass keine öffentlichen Mittel mehr für das Töten von Hunden fließen. Zudem forderten sie Ermittlungen zu Missständen in Tierheimen und mehr Transparenz bei der Verwendung staatlicher Gelder.
Ähnliche Kundgebungen fanden in Klausenburg und Temeswar statt. Hintergrund ist der Skandal um ein Tierheim in Suraia im Kreis Vrancea. Bilder von dort zeigten die Misshandlung und Tötung von mehr als 200 Tieren, die Rede ist jedoch nach Medienberichten von über 15.000 Hunden. So erwähnt die Tierschutzorganisation Kola Kariola rund 70.000 getötete Hunde in den vergangenen drei Jahren.





