Bukarest (ADZ) – Die Simulationen der landesweiten Abschlussprüfungen könnten erheblich gestört werden. Laut Lehrergewerkschaften sollen mehr als 73.000 Beschäftigte entschieden haben, nicht an den Tests teilzunehmen. Ein internes Referendum habe große Unzufriedenheit unter den Beschäftigten im Bildungsbereich festgestellt. Mehr als die Hälfte der gewerkschaftlich organisierten Lehrer hätte per Unterschrift erklärt, sich nicht an den Simulationen beteiligen zu wollen. Rund 40.000 weitere Beschäftigte, etwa 28 Prozent, hätten sich in diesem Zeitraum direkt für einen Streik ausgesprochen.
In Schulen, in denen viele Lehrer ihre Teilnahme verweigern, sollen Schulämter missbräuchliche Maßnahmen getroffen haben, um die Tests dennoch durchzuführen, kritisieren die Gewerkschaften. So würden die Zahl der Schüler pro Prüfungsraum erhöht und die Mitglieder der Aufsichtskommissionen reduziert, was klar gegen die geltenden Verfahren verstoße. Laut Gewerkschaften sei der Boykott nur ein erster Schritt vor möglichen größeren Aktionen.





