Bukarest (ADZ) – Ein Angriff Kreml-gesteuerter Hacker auf E-Mail-Konten der rumänischen Streitkräfte im März 2025 sei laut Verteidigungsministerium innerhalb von 24 Stunden erkannt und isoliert worden. Betroffen sollen demnach „nicht unter Geheimhaltung stehende Daten“ gewesen sein, teilte das Ministerium mit.
Nach Angaben der Behörde kompromittierten Angreifer mehrere Dutzend E-Mail-Adressen. Bei weiteren rund 30 Konten scheiterte der Zugriff. Die betroffenen Inhalte dienten jedoch vor allem administrativen Zwecken und enthielten öffentliche Informationen. Als Reaktion hat das Ministerium die Cyberabwehr seit März 2026 zentralisiert. Reuters hatte berichtet, dass Gruppen mit Verbindungen zu russischen Diensten in den vergangenen Monaten mehr als 170 E-Mail-Konten von Staatsanwälten und Ermittlern in der Ukraine angegriffen und auch versucht hatten, in Ziele in Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Serbien einzudringen. Mindestens 67 Konten der rumänischen Luftwaffe seien gehackt worden. Bereits in der Vorwoche hatten Präsident Nicușor Dan und das US-Justizministerium mitgeteilt, dass das FBI gemeinsam mit Partnern aus 15 Staaten, darunter der rumänische Nachrichtendienst, eine Cyberattacke auf sensible Infrastruktur zerschlagen habe.





